Mark Ramseth
Mark Rudolph Ramseth (* 6. August 1944 in San Diego, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer lutherischer Geistlicher und Theologe. Von 1992 bis 2001 war er Bischof der Montana-Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika, danach bis 2013 Hochschulpräsident des Trinity Lutheran Seminary in Columbus.
Mark Rudolph Ramseth (* 6. August 1944 in San Diego, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer lutherischer Geistlicher und Theologe. Von 1992 bis 2001 war er Bischof der Montana-Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika, danach bis 2013 Hochschulpräsident des Trinity Lutheran Seminary in Columbus.
Biographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ramseth wurde in San Diego geboren, wo sein norwegischstämmiger Vater Rudolph Alfred Ramseth als lutherischer Militärgeistlicher bei der US-Marine wirkte. Ramseth studierte am St. Olaf College und erwarb dort 1966 einen Bachelorabschluss. Anschließend ging er nach St. Paul, wo er am Luther Seminary ein Theologiestudium aufnahm, das er 1970 erfolgreich als Master of Divinity abschloss. Im Folgejahr erwarb er am Union Presbyterian Seminary einen Master of Theology. 1971 wurde er als Pfarrer der Amerikanischen Lutherischen Kirche (ALC) ordiniert und trat seine erste Pfarrstelle an der American Lutheran Church in Newport und an der First Lutheran Church in Spirit Lake an. Weitere Stationen führten ihn an die Christ the Victor Lutheran Church im kalifornischen Fairfax und die Glory Lutheran Church in Billings, Montana.[1] Als die ALC 1988 in der ELCA aufging, wurde Ramseth zum Assistenten von Norman Wick, dem ersten Bischof der Montana-Synode, ernannt. 1991 promovierte er am San Francisco Theological Seminary in San Anselmo.[2]
Ramseth wurde 1991 zum nächsten Bischof der Montana-Synode gewählt und trat sein Amt am 1. Januar 1992 an. Am 2. Februar wurde er durch den leitenden Bischof der ELCA Herbert Chilstrom in der American Lutheran Church in Billings feierlich in sein Amt eingeführt.[3] 2001 nahm er noch vor Ende seiner Amtszeit den Ruf als Präsident des Trinity Lutheran Seminary in Columbus an, wo er auf Dennis Anderson folgte.[2] Sein vakantes Bischofsamt wurde bis zur Wahl von Richard Omland durch Walter Kirkegaard vertreten. In Columbus blieb er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2013. Ihm folgte Rick Barger als Hochschulpräsident.[4]
Ramseth heiratete 1966 Carol Husted Ramseth, mit der er vier Töchter hat.[2]
Schriften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- M. Ramseth: The mission goal of inclusiveness in the Evangelical Lutheran Church in America. An educational model. San Anselmo (Kal.) 1991 (englisch, Dissertation am San Francisco Theological Seminary).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Arnold R. Mickelson (Hrsg.): A Biographical directory of Clergymen of The American Lutheran Church. Augsburg Publishing House, Minneapolis 1972, S. 744 (englisch, archive.org).
- ↑ a b c Lutheran Bishop of Montana to become Trinity Seminary President. In: ELCA.org. 1. November 2001, abgerufen am 20. April 2026 (englisch).
- ↑ Ramseth installed as Lutheran bishop Feb. 2. In: Havre Daily News. Havre (Mont.) 31. Januar 1992, S. 8 (englisch, advantage-preservation.com).
- ↑ Jay Blossom / Matt Forster: Changing scenes. In: intrust.org. 2013, abgerufen am 20. April 2026 (englisch).
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| Norman Wick | Bischof der Montana-Synode 1992–2001 | Walter Kirkegaard |
| Dennis Anderson | Präsident des Trinity Lutheran Seminary 2001–2013 | Rick Barger |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ramseth, Mark |
| ALTERNATIVNAMEN | Ramseth, Mark Rudolph (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer lutherischer Bischof und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 6. August 1944 |
| GEBURTSORT | San Diego, Kalifornien |