Kalajoki

Kalajoki [ˈkɑlɑjɔki] ist eine Stadt im Norden Finnlands, die nach dem Fluss Kalajoki benannt worden ist, der durch sie hindurch fließt. Sie liegt in der Landschaft Nordösterbotten und hat 12.271 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024). Kalajoki lebt vorwiegend vom Tourismus, der Landwirtschaft und Metallindustrie. Erreichbar ist der Ort über die Bundesstraßen 8 und 27. Die nächstgelegene Bahnstation befindet sich im 38 Kilometer entfernten Ylivieska. Mehrmals täglich gibt es Busverbindungen Kokkola – Kalajoki – Raahe – Oulu. Ein vorwiegend industrieller Verkehrsknotenpunkt ist der nahe gelegene Hafen von Rahja. Knapp außerhalb von Kalajoki befinden sich die für den Tourismus bedeutenden Sanddünen ('Hiekkäsärkät'), an denen sich Badestrände, Restaurants, Ferienquartiere sowie der Ferienvergnügungspark JukuPark befinden. Die vorgelagerten Kallankari-Inseln (finnisch Kallankarit) Maakalla mit Fischerdorf und Ulkokalla mit dem Leuchtturm Ulkokalla sind im Sommer Ausflugsziel für sehr viele Touristen. 1973 wurde die Gemeinde Rautio in Kalajoki eingemeindet, zum Jahresbeginn 2010 folgte Himanka.
| Wappen | Karte |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | |
| Landschaft: | Nordösterbotten |
| Verwaltungsgemeinschaft: | Ylivieska |
| Geographische Lage | 64° 15′ N, 23° 57′ O |
| Fläche: | 2.391,34 km²[1] |
| davon Landfläche: | 922,14 km² |
| davon Binnengewässerfläche: | 7,17 km² |
| davon Meeresfläche: | 1.462,03 km² |
| Einwohner: | 12.271 (31. Dez. 2024)[2] |
| Bevölkerungsdichte: | 13,3 Ew./km² |
| Gemeindenummer: | 208 |
| Sprache(n): | Finnisch |
| Website: | kalajoki.fi |

Kalajoki [] ist eine Stadt im Norden Finnlands, die nach dem Fluss Kalajoki benannt worden ist, der durch sie hindurch fließt. Sie liegt in der Landschaft Nordösterbotten und hat 12.271 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024). Kalajoki lebt vorwiegend vom Tourismus[3], der Landwirtschaft und Metallindustrie. Erreichbar ist der Ort über die Bundesstraßen 8 und 27. Die nächstgelegene Bahnstation befindet sich im 38 Kilometer entfernten Ylivieska. Mehrmals täglich gibt es Busverbindungen Kokkola – Kalajoki – Raahe – Oulu. Ein vorwiegend industrieller Verkehrsknotenpunkt ist der nahe gelegene Hafen von Rahja. Knapp außerhalb von Kalajoki befinden sich die für den Tourismus bedeutenden Sanddünen ('Hiekkäsärkät'), an denen sich Badestrände, Restaurants, Ferienquartiere sowie der Ferienvergnügungspark JukuPark befinden.
Die vorgelagerten Kallankari-Inseln (finnisch Kallankarit) Maakalla mit Fischerdorf und Ulkokalla mit dem Leuchtturm Ulkokalla sind im Sommer Ausflugsziel für sehr viele Touristen.
1973 wurde die Gemeinde Rautio in Kalajoki eingemeindet, zum Jahresbeginn 2010 folgte Himanka.
Städtepartnerschaften
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Izumo, Japan
Vansbro, Schweden
Balatonalmádi, Ungarn
Söhne und Töchter der Stadt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Frans Äimä (1875–1936), Sprachwissenschaftler
- Jussi Kurikkala (1912–1951), Skilangläufer
- Jussi Jokinen (* 1983), Eishockeyspieler
- Juho Jokinen (* 1986), Eishockeyspieler
- Benedek Oláh (* 1991), Tischtennisspieler
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Maanmittauslaitos (finnisches Vermessungsamt): Suomen pinta-alat kunnittain 1. Januar 2010 (PDF; 199 kB)
- ↑ Statistisches Amt Finnland: 11ra -- Key figures on population by region
- ↑ Finnland: Sonnenbaden um Mitternacht, Die Presse