Issigeac
Issigeac (Aussprache [isiˈʒak], okzitanisch Sijac) ist eine französische Gemeinde mit 744 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Bergerac und zum Gemeindeverband Communauté de communes des Portes Sud Périgord. Die Einwohner werden Issigeacois und Issigeacoises genannt. Issigeac gehört zu den Petites Cités de Caractère de France, einer Auszeichnung des gleichnamigen Verbands. Die Gemeinde gehört außerdem zu den Sites patrimoniaux remarquables (deutsch Bemerkenswerten Kulturerbestätten).
| Issigeac | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Nouvelle-Aquitaine | |
| Département (Nr.) | Dordogne (24) | |
| Arrondissement | Bergerac | |
| Kanton | Sud-Bergeracois | |
| Gemeindeverband | Portes Sud Périgord | |
| Koordinaten | 44° 44′ N, 0° 36′ O | |
| Höhe | 94–166 m | |
| Fläche | 9,16 km² | |
| Einwohner | 744 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 81 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 24560 | |
| INSEE-Code | 24212 | |
| Website | www.issigeac.fr | |
Schloss der Bischöfe von Sarlat | ||
Issigeac (Aussprache [isiˈʒak], okzitanisch Sijac) ist eine französische Gemeinde mit 744 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Bergerac und zum Gemeindeverband Communauté de communes des Portes Sud Périgord. Die Einwohner werden Issigeacois und Issigeacoises genannt.
Issigeac gehört zu den Petites Cités de Caractère de France, einer Auszeichnung des gleichnamigen Verbands.[1] Die Gemeinde gehört außerdem zu den Sites patrimoniaux remarquables (deutsch Bemerkenswerten Kulturerbestätten).[2]
Geografie
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Issigeac liegt etwa 70 Kilometer ostsüdöstlich von Libourne, etwa 16 Kilometer südöstlich von Bergerac und etwa 43 Kilometer nordöstlich von Marmande am südlichen Rand des Départements. Die Gemeinde befindet sich in der Landschaft des Bergeracois, im Landesteil des touristisch benannten Périgord pourpre. Das Gemeindegebiet liegt in den Einzugsgebieten der Dordogne und der Garonne und wird entwässert von der Banège, einem Nebenfluss des Dropt, und von einem kleineren Fließgewässer.
Das Département Dordogne liegt auf der Nordplatte des Aquitanischen Beckens und grenzt im Nordosten an einen Rand des Zentralmassivs. Es weist eine große geologische Vielfalt auf. Das Gelände ist in der Tiefe in regelmäßigen Schichten angeordnet, die von der Sedimentation auf dieser alten Meeresplattform zeugen. Das Département lässt sich daher geologisch in vier Stufen unterteilen, die sich nach ihrem geologischen Alter unterscheiden. Issigeac liegt auf der vierten Stufe von Nordosten, einem Plateau aus Kieselsandsteinablagerungen und lakrustinen Kalksteinen aus dem Tertiär.[3] Die im Gemeindegebiet hervortretenden Schichten bestehen aus Oberflächenformationen aus dem Quartär und aus Sedimentgesteinen, die aus dem Känozoikum datieren.
Das Relief des Gemeindegebiets weist eine kaum bewaldete, gewellte Hügellandschaft auf. Der topografisch höchste Punkt befindet sich im äußersten Süden zwischen den Lieu-dits Pech Lagarde und Bel-Air an der Grenze zur Nachbargemeinde Monmarvès auf 166 m Höhe. Der tiefste Punkt ist im Südwesten mit 94 m Höhe beim Austritt der Banège aus dem Gemeindegebiet zu finden. Das Zentrum liegt am linken Ufer der Banège auf etwa 107 m Höhe.
Rund 94 % der Fläche der Gemeinde werden landwirtschaftlich, hauptsächlich als Kulturboden genutzt, rund 5 % entfallen auf bebaute Flächen, rund 1 % ist bewaldet.[4]
Umgeben wird Issigeac von den sechs Nachbargemeinden:
| Monsaguel | Saint-Cernin-de-Labarde | Montaut |
| Plaisance | Monmarvès | Boisse |
Natürliche Risiken
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Naturrisiken manifestieren sich in Issigeac neben den meteorologischen Risiken (Sturm, Gewitter, Schnee, extreme Kälte, Hitzewelle) vor allem als Waldbrände.
Trotz geringer Anzahl an Waldflächen besteht in einem großen Teil des Gemeindegebiets zur Vorbeugung von Waldbränden eine rechtliche Pflicht zur Beseitigung von Gestrüpp rund um Häuser, Straßen und anderen Einrichtungen oder Geräten und eine zeitliche und räumliche Beschränkung von offenem Feuer, beispielsweise beim Verbrennen von Abfällen oder Pflanzen, beim Campen oder beim Feuerwerk.[5]
Wie die Risikokarte zeigt, ist Issigeac von keiner Gefahr durch Bodensetzungen bei abwechselnden Dürre- und Regenperioden betroffen. Die Erdbebengefahr ist als niedrig einzustufen. Das Gemeindegebiet ist nur einer schwachen Radongefahr ausgesetzt und wird der Zone 1 von 3 zugeordnet.[6]
Etymologie und Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Legende nach soll Cybard von Angoulême im sechsten Jahrhundert im in Issigeac gegründeten Kloster sein religiöses Gelübde abgelegt haben. Jedenfalls hat das Tal der Banège die Menschen bereits in der Altsteinzeit angezogen haben. In der gallorömischen Zeit hat sich die Besiedelung fortgesetzt.
Der Name von Issigeac erschien mit dem religiösen Leben verbunden in der Mitte des 11. Jahrhunderts in Monasterium Sigiacense, Issigiacense im Jahr 1053. Das 12. Jahrhundert lieferte Issigiacum und Issijat (1179). Danach sind im 14. Jahrhundert mehrere latinisierte Varianten belegt, Ichigiacum, Eychigiacum und Exigacum, dann im 16. Jahrhundert Eyssigeac. Issigeac setzt zweifellos einen Personennamen, gefolgt von -acum, fort. Es kann sich um einen gallorömischen Namen °Icciacius handeln, abgeleitet von Iccius gallischen Ursprungs, oder aber von einem Namen germanischen Ursprungs, Assedeus, ohne dass dies geklärt werden kann.[7]
Issigeac, an der Grenze der Départements Dordogne und Lot-et-Garonne gelegen, ist ein mittelalterliches Dorf, das sich von den umliegenden Bastiden aus dem 13. Jahrhundert abhebt. Das Dorf, merowingischen Ursprungs (6. Jahrhundert), wurde auf dem Gelände bedeutender gallorömischer Thermen errichtet.
Issigeac liegt auf halbem Weg zwischen den Lagern von Vesunna (Périgueux) und Excisum (Villeneuve-sur-Lot). Der Ort weist zahlreiche Merkmale auf, die darauf hindeuten, dass seine kreisrunde Form ein Überbleibsel des römischen Lagers von Publius Crassus ist, Caesars Legatus, der mit der Befriedung Aquitaniens beauftragt war. Um 56 v. Chr. erwartete er mit seinen zwölf Kohorten (etwa 8.000 Mann) Verstärkung aus Narbonne und Toulouse, um gegen die Sotiaten (in Lot-et-Garonne) zu kämpfen.
Bei archäologischen Ausgrabungen im Zuge des Baus der Kanalisation wurden unter dem Dorf große und gut ausgestattete römische Bäder entdeckt. Diese Thermalbäder lagen ideal als Rastplatz auf den Routen zwischen Périgueux und Agen sowie Bordeaux und Cahors. Eine gallorömische Villa aus dem vierten Jahrhundert, verziert mit Mosaiken und Stuck, gab ihre Geheimnisse bei Straßenbauarbeiten im Jahr 1994 preis. Sie wurde während der Völkerwanderung zerstört und durch eine merowingische Nekropole ersetzt.[8]
Im 4. Jahrhundert endete die visigotische Herrschaft über Aquitanien mit der Zerstörung der Bäder. 508 zogen sich die Franken nach der Belagerung von Carcassonne zurück. Einige Krieger könnten durch das Périgord gezogen sein und so auf den Ruinen der Bäder von Issigeac ein Kloster gegründet haben. Daher kann angenommen werden, dass die Kirche Saint-Martin zu Beginn des 6. Jahrhunderts erbaut wurde. Mehrere Indizien deuten darauf hin, dass sie sich in der Rue Clovis befand, wo ein Gebäude offenbar durch Erweiterung und Umgestaltung des alten Sakralbaus errichtet wurde.
Die älteste Erwähnung von Issigeac findet sich auf einer Rolle aus den Jahren 1008/09, in der vermerkt ist, dass die Reliquien des Heiligen Felicianus und des Heiligen Exuperius in der Kirche Saint-Martin in Issigeac aufbewahrt wurden. Die Reliquie des Heiligen Exupèrius (eines Heiligen aus Toulouse) wurde 1096 zur Einweihung der Basilika Saint-Cernin in Toulouse überführt. Vermutlich beteiligte sich die einflussreiche Abtei Saint-Cernin in Toulouse am Bau der Kirche Saint-Félicien in Issigeac im Gegenzug für die Rückgabe der Reliquie des Heiligen Exupère nach Toulouse.
Im 13. Jahrhundert war Issigeac ein Dorf, das nach Gewohnheitsrecht regiert wurde. Dieses Recht regelte die Rechte und Pflichten der Einwohner. Ursprünglich mündlich überliefert, wurde es 1298 schriftlich festgehalten. Der Seigneur und Dekan von Issigeac besaß sowohl geistliche als auch weltliche Macht. Eine Ältestenversammlung und ein Vogt vertraten die Einwohner der Stadt.
1317 baten die Bischöfe von Sarlat den Papst um die Herrschaft über Issigeac, die ihnen nach dem Tod des Dekans zugesprochen wurde.
Trotz ihrer massiven Stadtmauer wurde das Dorf zweimal zerstört. Zuerst im Jahr 1300 von Hélie Rudel I, dem Seigneur von Bergerac. Ein zweites Mal im Jahr 1437 von den Truppen Karls VII. unter dem Kommando von Rodrigue de Villandrando. Kirche und Dorf wurden wieder aufgebaut. Die Fundamente vieler Steinhäuser stammen aus dem 13. Jahrhundert, die oberen Stockwerke aus dem 15. Jahrhundert.
Die Hugenottenkriege zwischen Katholiken und Protestanten waren besonders verheerend. Die im 16. Jahrhundert wiederaufgebaute Kirche Saint-Félicien wurde im 17. Jahrhundert teilweise zerstört. Ihre Fassade wurde im 19. Jahrhundert verändert, was zu erheblichen strukturellen Schäden führte, die heute die Neigung der Südwand verursachen. Anfang des 21. Jahrhunderts wurden Stabilisierungsarbeiten am südlichen Gewölbe durchgeführt.
Das im 15. Jahrhundert nordwestlich der Stadt erbaute Haus des Vogts wurde ebenfalls geplündert und im 17. Jahrhundert wiederaufgebaut.
Gegen 1660 wurde das wiederaufgebaute Schloss Issigeac eine der Residenzen der Bischöfe von Sarlat und ist daher auch als Bischofspalast bekannt. François Fénelon, der spätere Erzbischof von Cambrai übernachtete dort mehrmals, als er seinen Onkel besuchte.[8] Nachdem der Bischofspalast nach der Französischen Revolution in Privatbesitz übergegangen war, wurde er um 1900 von der Stadt zurückgekauft. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts befand sich dort das Rathaus.[9]
Bevölkerungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Issigeac: Einwohnerzahlen von 1793 bis 2020 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1793 | 921 | |||
| 1800 | 879 | |||
| 1806 | 936 | |||
| 1821 | 970 | |||
| 1831 | 977 | |||
| 1836 | 1.040 | |||
| 1841 | 1.068 | |||
| 1846 | 1.089 | |||
| 1851 | 1.064 | |||
| 1856 | 1.020 | |||
| 1861 | 1.043 | |||
| 1866 | 1.026 | |||
| 1872 | 1.062 | |||
| 1876 | 1.046 | |||
| 1881 | 1.103 | |||
| 1886 | 959 | |||
| 1891 | 914 | |||
| 1896 | 851 | |||
| 1901 | 780 | |||
| 1906 | 801 | |||
| 1911 | 769 | |||
| 1921 | 737 | |||
| 1926 | 730 | |||
| 1931 | 790 | |||
| 1936 | 842 | |||
| 1946 | 687 | |||
| 1954 | 683 | |||
| 1962 | 712 | |||
| 1968 | 709 | |||
| 1975 | 669 | |||
| 1982 | 686 | |||
| 1990 | 638 | |||
| 1999 | 617 | |||
| 2006 | 677 | |||
| 2013 | 740 | |||
| 2020 | 746 | |||
| Quelle(n): EHESS/Cassini bis 1999,[10] INSEE ab 2006[11] Anmerkung(en): Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz | ||||
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die Kirche Saint-Félicien wurde von 1488 bis 1527 von Arnaud Gontant de Biron, dem Bischof von Sarlat, erbaut. Nachdem es von den Protestanten niedergebrannt und halb zerstört worden war, wurde sie vollständig restauriert, wodurch sie ihr heutiges Aussehen erhielt. Die Kirche ist seit 2001 als Monument historique klassifiziert.[12]
- Ehemalige Residenz der Bischöfe von Sarlat. Erbaut 1669 auf alten Fundamenten von François de Salignac, Bischof von Sarlat. Ursprünglich ein Landsitz, diente der Palast später als Zufluchtsort für den Bischof, als er sich nach der Eroberung von Sarlat durch Geoffroy de Vivans nach Issigeac zurückzog. Die Residenze ist seit 1946 als Monument historique eingeschrieben.[13]
- Maison des têtes, gotisches Haus aus dem ausgehenden 15. Jahrhundert, seit 1946 als Monument historique eingeschrieben
- Ehemalige Vogtei (Prévôté), Gebäude aus dem 17. und 18. Jahrhundert, seit 1946 als Monument historique eingeschrieben
- Maison des Dîmes (Zehntscheuer). Der Zehnt war eine an die Kirche zu entrichtende Steuer (ein Zehntel der Ernte). Dieses bedeutende Wohnhaus aus dem 15. Jahrhundert zeichnet sich durch Spitzbogenfenster aus. Sein Obergeschoss stammt aus derselben Zeit wie der Bischofspalast und besticht durch ein markantes Dach im französischen Stil. Archäologische Ausgrabungen im östlichen Mittelteil des Gebäudes legten 2019 eine ältere Mauer frei, an der ein Sarkophag stand. Weiter unten wurden achteckige Fundamente entdeckt, deren Zweck jedoch unbekannt ist. Ausgrabungen im Jahr 1994 brachten östlich und südlich des Gebäudes zahlreiche merowingische Gräber sowie gallorömische Bäder in diesem Bereich zutage. Mosaiken wurden Berichten zufolge in den 1950er oder 60er Jahren nordwestlich des Gebäudes beim Bau einer Ölgrube gefunden. Das Gebäude beherbergte damals eine Tankstelle.[9]
- Kirche Saint-Félicien
-
Außenansicht
-
Innenansicht
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Maison des têtes
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Ehemalige Vogtei (Prévôté)
-
Maison des Dîmes
Bildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde verfügt über die öffentliche Vor- und Grundschule (École primaire) „Jean-Marie Alain Bos“.[14]
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Erwerbstätigkeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahre 2022 waren 267 Personen zwischen 15 und 64 Jahren in Issigeac erwerbstätig, entsprechend 73,2 % der Bevölkerung der Gemeinde in dieser Altersklasse, wobei der Anteil der Männer (76,2 %) höher war als bei den Frauen (70,6 %). Die Zahl der Arbeitslosen war mit 38 Personen im Jahr 2022 etwas niedriger als im Jahr 2016 (39). Die Arbeitslosenquote stieg aufgrund niedrigerer Erwerbsquote von 12,6 % (2016) auf 14,4 % (2022).[15]
Branchen und Betriebe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]143 nicht-landwirtschaftliche Gewerbebetriebe waren im Jahr 2023 in Issigeac wirtschaftlich aktiv:[15]
| Branche | ||
|---|---|---|
| Anzahl | % | |
| Gesamt | 143 | |
| Fertigung, Bergbau und andere Industrien | 14 | 9,8 % |
| Baugewerbe | 13 | 9,1 % |
| Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie | 48 | 33,6 % |
| Information und Kommunikation | 3 | 2,1 % |
| Finanzen und Versicherungen | 3 | 2,1 % |
| Immobilien | 4 | 2,8 % |
| Fachbezogene, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten sowie administrative und unterstützende Dienstleistungstätigkeiten | 23 | 16,1 % |
| Öffentliche Verwaltung, Bildung, menschliche Gesundheit und soziales Handeln | 13 | 9,1 % |
| Andere Dienstleistungen | 22 | 15,4 % |
Landwirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Issigeac liegt in den Zonen geschützter Ursprungsbezeichnungen (AOP) der Weine:
Im Jahr 2020 lag die technisch-ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaft der Gemeinde mit dem Fokus auf Anbau von Getreide und/oder Ölsaaten.[17] Die Zahl der aktiven landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde sank von 13 bei der Landwirtschaftszählung von 1988 auf 7 im Jahr 2000 und im Jahr 2010 und auf 5 im Jahr 2020, insgesamt ein Rückgang von 61,5 % in 32 Jahren. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche verringerte sich von 655 Hektar im Jahre 1988 auf 276 Hektar im Jahre 2020. Die genutzte Fläche pro Betrieb stieg von 50,4 Hektar auf 55,1 Hektar.[18][19][20]
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Issigeac liegt fernab von größeren Verkehrsachsen. Die Departementsstraßen D 14 und D 25 kreuzen sich im Zentrum und bilden die Hauptverkehrswege der Gemeinde. Die D 14 führt im Nordwesten über Monsaguel in Richtung Bergerac, im Südosten über Boisse in Richtung Villeréal (Lot-et-Garonne). Die D 25 verläuft im Nordosten über Montaut nach Beaumontois en Périgord, im Südwesten über Plaisance nach Eymet. Nachgeordnete Departementsstraßen und lokale Landstraßen verbinden das Zentrum mit den Weilern der Gemeinde und weiteren Nachbargemeinden.
Regionalbusse einer Linie im Auftrag der Region Nouvelle-Aquitaine verbinden Issigeac mit Bergerac und mit Villeneuve-sur-Lot.[21]
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Michel Jeury (1934–2015), französischer Schriftsteller, schrieb das Wesentliche seiner Science-Fiction-Romane, darunter Le Temps incertain, in Issigeac
- Martial Raysse (1936–), französischer Maler, Bildhauer, Objekt- und Installationskünstler, wohnt in Issigeac
- Samueli Naulu (1982–2013), fidschianischer Rugbyspieler, bei einem Autounfall bei Issigeac verstorben
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Chantal Tanet, Tristan Hordé: Dictionnaire des noms de lieux du Périgord. Éditions Fanlac, Périgueux 2000, ISBN 2-86577-215-2 (französisch).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Issigeac-Un trésor médiéval en Périgord. Petites Cités de Caractère de France, abgerufen am 16. April 2026 (französisch).
- ↑ Site patrimonial remarquable in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
- ↑ Géologie de la Dordogne-Périgord. Éditions Esprit de Pays, abgerufen am 16. April 2026 (französisch).
- ↑ Répartition des superficies en 15 postes d’occupation des sols (métropole). CORINE Land Cover, 2018, abgerufen am 16. April 2026 (französisch).
- ↑ Dossier des Départements über Hauptrisiken. (PDF) Département Dordogne, abgerufen am 16. April 2026 (französisch).
- ↑ Natürliche Risiken. Ministerium für ökologischen Wandel, Biodiversität, Wälder, Meer und Fischerei, abgerufen am 16. April 2026 (französisch).
- ↑ Siehe Tanet, Hordé, Seiten 178–179
- ↑ a b Issigeac (französisch) ( vom 9. September 2016 im Internet Archive)
- ↑ a b Geschichte. Gemeinde Issigeac, abgerufen am 16. April 2026 (französisch).
- ↑ Notice Communale Issigeac. EHESS, abgerufen am 16. April 2026 (französisch).
- ↑ Populations légales 2006, Populations légales 2013, Populations légales 2020, INSEE, abgerufen am 16. April 2026
- ↑ Eglise Saint-Félicien in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
- ↑ Ancien palais des Evêques in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
- ↑ École primaire Jean-Marie Alain Bos. Nationales Bildungsministerium, abgerufen am 16. April 2026 (französisch).
- ↑ a b Dossier complet Commune d’Issigeac (24212). INSEE, abgerufen am 16. April 2026 (französisch).
- ↑ Rechercher un produit. Institut national de l’origine et de la qualité, abgerufen am 16. April 2026 (französisch).
- ↑ Territoriale Spezialisierung der landwirtschaftlichen Produktion im Jahr 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 16. April 2026 (französisch).
- ↑ Allgemeine Daten der landwirtschaftlichen Betriebe mit Sitz in Issigeac. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 16. April 2026 (französisch).
- ↑ Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe und deren durchschnittliche landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 16. April 2026 (französisch).
- ↑ Gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 16. April 2026 (französisch).
- ↑ Cars régionaux Dordogne. (PDF) Region Nouvelle-Aquitaine, abgerufen am 16. April 2026 (französisch).
