X-COM: Interceptor
X-COM: Interceptor ist ein Weltraum-Flugsimulation-Computerspiel mit Aspekten eines Strategiespiels, das von MicroProse Chapel Hill entwickelt und 1998 von MicroProse für Microsoft Windows veröffentlicht wurde. Es ist das vierte Spiel innerhalb der XCOM-Reihe und das erste mit einem Mehrspielermodus. Chronologisch spielt es vor X-COM: Apocalypse. Das Spiel wurde 2008 bei Steam und 2016 bei GOG.com erneut digital wiederveröffentlicht. Auch das Humble Bundle bietet es in Form des XCOM: Complete Pack an.
| X-COM: Interceptor | ||
| Zählt zur Reihe X-COM | ||
| Entwickler | MicroProse Chapel Hill | |
|---|---|---|
| Publisher | MicroProse | |
| Veröffentlichung | 1998 | |
| Plattform | Windows | |
| Genre | Weltraumkampf, Strategie | |
| Spielmodus | Einzelspieler, Mehrspieler | |
| Medium | CD-ROM, Download | |
| Altersfreigabe |
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X-COM: Interceptor ist ein Weltraum-Flugsimulation-Computerspiel mit Aspekten eines Strategiespiels, das von MicroProse Chapel Hill entwickelt und 1998 von MicroProse für Microsoft Windows veröffentlicht wurde. Es ist das vierte Spiel innerhalb der XCOM-Reihe und das erste mit einem Mehrspielermodus. Chronologisch spielt es vor X-COM: Apocalypse. Das Spiel wurde 2008 bei Steam und 2016 bei GOG.com erneut digital wiederveröffentlicht. Auch das Humble Bundle bietet es in Form des XCOM: Complete Pack an.
Handlung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Menschheit expandiert im Jahr 2067 ins Weltall, nachdem die Rohstoffe der Erde ausgebeutet sind. Dabei trifft sie auf feindlich gesinnte außerirdische Spezies und muss ihre Förderanlagen mit Raumjägern verteidigen.[1]
Spielprinzip
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]X-COM: Interceptor kombiniert das Erforschen und strategische Erobern mit Dogfights im Weltraum.[2]
Rezeption
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Harald Wagner von PC Games vermisste Spieltiefe und Variantenreichtum der Vorgängerspiele. Sowohl der Strategie- als auch der Actionanteil falle dünn aus. Er kritisierte die Bedienoberfläche.[2] Sein Kollege Harald Fränkel von PC Action bemängelte an dem Genremix, dass der Strategieteil schnell in Routine ausarte und die Flugeinsätze stets gleich ablaufen.[5]
Maik Wöhler von Power Play rezensierte, dass das Flair der Reihe trotz Wegfall des Taktikteils erhalten bliebe. Es böte innerhalb der Reihe echte Neuerungen.[4] Für Reinhard Fischer von PC Joker wirke der Wirtschaftsteil nicht aufgesetzt und füge sich gut ein, auch wenn er Einarbeitungszeit abverlange.[6]
„Grandiose Space-Sim, die Strategen und Action-Fans gleichermaßen zu begeistern vermag.“
Martin Schnelle von PC Player lobte die Einsteigerfreundlichkeit. Ihm fehle jedoch eine richtige Rahmenhandlung. Optisch bleibe es unspektakulär. Sein Kollege Thomas Werner lobte das Verhalten der computergesteuerten Begleiter.[1]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- X-COM: Interceptor in der Online Games-Datenbank
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b c Thomas Werner: X-COM: Interceptor. In: PC Player. Juli 1998, S. 70–72 (Textarchiv – Internet Archive).
- ↑ a b c Harald Wagner: Schonkost. In: PC Games. Juli 1998, S. 166–169 (Textarchiv – Internet Archive).
- ↑ X-COM: Interceptor for PC. In: GameRankings. Archiviert vom am 12. Mai 2019; abgerufen am 3. April 2026 (englisch).
- ↑ a b Maik Wöhler: X-COM: Interceptor. In: Power Play. Juli 1998, S. 124–126 (Textarchiv – Internet Archive).
- ↑ a b Harald Fränkel: Promenadenmischung. In: PC Action. Juli 1998, S. 106 (Textarchiv – Internet Archive).
- ↑ a b c Reinhard Fischer: X-COM: Interceptor. In: PC Joker. Juni 1998, S. 78–81 (Textarchiv – Internet Archive).
