Wulf Brunner
Wilhelm Wulf Peter Brunner (* 20. März 1962 in Nürnberg) ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet, dessen Hauptdisziplin der Diskuswurf war. Parallel zu seiner Sportkarriere studierte er Medizin und gründete später sein eigenes Unternehmen in der Fitnessbranche.
| Wulf Brunner | |
| Nation | |
| Geburtstag | 20. März 1962 |
| Geburtsort | Nürnberg, Deutschland |
| Größe | 187 cm |
| Gewicht | 100 kg |
| Beruf | Humanmediziner |
| Karriere | |
|---|---|
| Disziplin | Diskuswurf |
| Bestleistung | 66,42 m |
| Verein | TV Gelnhausen |
| Status | zurückgetreten |
Wilhelm Wulf Peter Brunner (* 20. März 1962 in Nürnberg) ist ein ehemaliger deutscher Leichtathlet, dessen Hauptdisziplin der Diskuswurf war.[1] Parallel zu seiner Sportkarriere studierte er Medizin und gründete später sein eigenes Unternehmen in der Fitnessbranche.[2]
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Brunner wuchs bei München auf und begann seine sportliche Laufbahn zwischen 1976 und 1978 beim DJK Sportbund München. Dort entwickelte er früh seine Leidenschaft für die Wurfdisziplinen Kugelstoßen, Diskuswurf und Speerwurf. 1978 entschied er sich für das Sportinternat Bad Sooden-Allendorf, wo er bis 1981 trainierte und intensiv gefördert wurde.[3] Während dieser Zeit gewann er dreimal den Titel beim bundesweiten Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ und errang bei den Deutschen Jugendmeisterschaften 1980 und 1981 jeweils den zweiten Platz im Diskus- und Kugelstoßen.
Ab 1981 startete Brunner für den TV Gelnhausen, wo er gemeinsam mit seiner Mannschaft zahlreiche nationale Titel und Erfolge feierte, darunter regelmäßige Teilnahmen an der Leichtathletik-Bundesliga und Deutschen Meisterschaften. 1986, 1988 und 1989 belegte er bei Deutschen Meisterschaften jeweils den vierten Platz. Sein besonderes Talent zeigte sich beim Gewinn der Silbermedaille bei den Militärweltmeisterschaften und bei den hessischen Meisterschaften, bei denen er seine Bestleistung erzielte und seither in zahlreichen Bestenlisten geführt wird.[4] Während dieser Zeit begann er ein VWL-Studium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, das er jedoch zugunsten eines Medizinstudiums an der LMU München beendete. Parallel dazu gründete Brunner 1989 mit seiner Frau Sabine ein Unternehmen für Fitnessgeräte[5] und leitet bis heute ein Fitnessstudio mit Fokus auf Rückengesundheit.[6]
Internationale Erfolge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der internationale Durchbruch gelang Brunner mit seiner Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul, wo er trotz einer kurz vor dem Wettkampf erlittenen Wadenverletzung den 22. Platz im Diskuswurf belegte.[7] Seine persönliche Bestleistung stellte er bei den Hessischen Meisterschaften mit 66,42 Metern auf.[8][9][10]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Wulf Brunner in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
- Wulf Brunner im Interview (deutsch) zu seiner Sportlerkarriere
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Wulf BRUNNER | Profile | World Athletics. Abgerufen am 26. November 2025.
- ↑ Wulf Brunner. Abgerufen am 27. November 2025.
- ↑ Siegfried Finkhäuser, Siegfried Furchert et al.: 75 Jahre Sport im Werra-Meißner-Kreis. August 2021.
- ↑ HLV Kreis Gelnhausen-Schlüchtern: Kreisrekorde. Abgerufen am 27. November 2025.
- ↑ Wulf Brunner. Abgerufen am 9. November 2025.
- ↑ Olympedia – Wulf Brunner. Abgerufen am 9. November 2025.
- ↑ Wulf Brunner, Datenbank der Olympischen Spiele, abgerufen am 18. Februar 2025
- ↑ Discus Throw - men - u18 - all. Abgerufen am 26. November 2025.
- ↑ Ewige Vereinsbestenliste - Leichtathletik - Turnverein 1861 e. V. Gelnhausen. Abgerufen am 26. November 2025.
- ↑ Deutscher Leichtathletikverband: Die besten Athletinnen und Athleten in der Geschichte der deutschen Leichtathletik. Abgerufen am 27. November 2025.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Brunner, Wulf |
| ALTERNATIVNAMEN | Brunner, Wilhelm Wulf Peter |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Diskuswerfer |
| GEBURTSDATUM | 20. März 1962 |
| GEBURTSORT | Nürnberg, Deutschland |