Trigno

Der Trigno ist ein Fluss in Italien, der durch Molise und die Abruzzen fließt und die Provinzen Isernia, Campobasso und Chieti durchquert. Er hat zwei Hauptzuflüsse, den Verrino auf der Seite von Molise und den Treste auf der Seite von Chieti.
| Trigno | ||
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Trigno | ||
| Daten | ||
| Lage | ||
| Flusssystem | Trigno | |
| Quelle | in der Gemeinde Vastogirardi | |
| Mündung | in der Gemeinde Montenero di Bisaccia in die Adria
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| Länge | 85 km | |
| Einzugsgebiet | 1200 km² | |
Der Trigno ist ein Fluss in Italien, der durch Molise und die Abruzzen fließt und die Provinzen Isernia, Campobasso und Chieti durchquert. Er hat zwei Hauptzuflüsse, den Verrino auf der Seite von Molise und den Treste auf der Seite von Chieti.
Verlauf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Fluss entspringt an den Hängen des Monte Capraro auf etwa 1150 m s.l.m. in der Ortschaft Capo Trigno in der Gemeinde Vastogirardi in der Provinz Isernia. In der Provinz Campobasso bildet der Fluss die Grenze zu den Abruzzen (Provinz Chieti) und weicht nur an zwei kurzen Abschnitten davon ab: der erste in der Gemeinde Trivento, der zweite in der Gemeinde Montenero di Bisaccia, wo er nach einem 85 km langen Lauf in die Adria mündet.
Fischfauna
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Fischfauna besteht im Oberlauf aus Lachsfischen (Bachforelle) und im Unterlauf aus Karpfenfischen (Abruzzen-Barbe, Döbel, Karpfen). Die Apennin- oder Südliche Elritze (Weißer Ukelei) kommt auf einem Großteil des Flusslaufs bis wenige Kilometer vor der Mündung vor.
Durchflossene Gemeinden und Nebenflüsse
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Der Trigno durchfließt die Gemeinden an der Grenze zwischen den Abruzzen und Molise, mit Ausnahme des Oberlaufs, der in der Provinz Isernia liegt, sowie des Unterlaufs. Seine wichtigsten Nebenflüsse sind der Verrino und der Treste.
Es handelt sich um: Agnone, Bagnoli del Trigno (Gebiet Valle del Porco), Trivento, Roccavivara (Santa Maria di Canneto), San Giovanni Lipioni, Tufillo, Dogliola, Fresagrandinaria, Celenza sul Trigno (Ortsteil Fara), Montefalcone nel Sannio, Montemitro, Lentella, San Salvo und Montenero di Bisaccia.
Der Trigno-Staudamm
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Oberlauf des Flusses, auf dem Gebiet von Chiauci, wurde in den 1980er Jahren auf Wunsch der Region Molise ein Staudamm errichtet, um einen Stausee anzulegen, der als Wasserreserve für die Landwirtschaft im Trigno-Tal sowie für die Wasserversorgung der Abruzzen und Molises dienen sollte. 2011 begann die Befüllung des Stausees.
Brückeneinsturz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach tagelangem Regen kam es am 2. April 2026 auf der Höhe der Gemeinde Montenero di Bisaccia (Region Molise) durch Überschwemmungen zum Einsturz einer Straßenbrücke der Strada Statale 16 Adriatica über den Trigno, nachdem sie bereits wegen des Starkregens vorsorglich gesperrt worden war.[1]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Maltempo, crolla ponte sul fiume Trigno: traffico interrotto sull'Adriatica tra Abruzzo e Molise. In: comunicazioneitaliana.it. 2. April 2026, abgerufen am 4. April 2026 (italienisch).
