Stojpy
Stojpy (deutsch Stöpen) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Gmina Godkowo im Powiat Elbląski.
| Stojpy | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: |
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| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |
| Powiat: | Elbląg | |
| Gmina: | Godkowo | |
| Geographische Lage: | 54° 7′ N, 19° 46′ O | |
| Einwohner: | 33 (2021[1]) | |
| Postleitzahl: | 14-407 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 55 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NEB | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | Cieszyniec/DW 513–Karwity ↔ Słobity | |
| Eisenbahn: | Bahnstrecke Malbork–Braniewo Bahnstation: Słobity-Stacja | |
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |
Stojpy (deutsch Stöpen) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren und gehört zur Gmina Godkowo im Powiat Elbląski.
Geographische Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Stojpy liegt im Nordwesten der Woiwodschaft Ermland-Masuren, neun Kilometer nordöstlich der Stadt Pasłęk bzw. 23 Kilometer südöstlich der Kreismetropole Elbląg.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das einstige Stöpen wurde 1824 gegründet und bestand aus zwei Höfen sowie einer zum Forst Schlobitten gehörenden Försterei.[2] Der Ort gehörte zum Gutsbezirk Schlobitten, mit dem er 1874 in den neu errichteten Amtsbezirk Schlobitten im ostpreußischen Kreis Preußisch Holland, Regierungsbezirk Königsberg, eingegliedert wurde.[3]
Im Jahre 1885 zählte Stöpen 49 Einwohner, im Jahre 1905 waren es 35.[4]
Das Vorwerk Stöpen wurde mit der Waldparzelle „Das Moor“ am 30. September 1928 als dem Gutsbezirk Schlobitten in die Landgemeinde Karwitten umgegliedert.[3]
Im Jahre 1945 wurde das gesamte südliche Ostpreußen in Kriegsfolge an Polen abgetreten. Stöpen erhielt die polnische Namensform „Stojpy“ und ist heute eine Osada (= „Siedlung“) innerhalb der Gmina Godkowo im Powiat Elbląski, von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig. Im Jahr 2021 zählte Stojpy 33 Einwohner.[1]
Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vor 1945 war Stöpen in die evangelische Kirche Hermsdorf in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union,[5] außerdem in die römisch-katholische Pfarrei der Stadt Mühlhausen (Ostpreußen) eingegliedert.[4] Heute gehört Stojpy katholischerseits zu Słobity im Bistum Elbląg, evangelischerseits zur St.-Georgs-Kirche in Pasłęk, einer Filialkirche von Ostróda in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Stojpy liegt an einer Nebenstraße, die bei Cieszyniec von der Woiwodschaftsstraße 513 abzweigt und über Karwity nach Słobity führt. Die nächste Bahnstation ist Słobity-Stacja an der Bahnstrecke Malbork–Braniewo.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b Polska w Liczbach: Osada Stojpy w liczbach (polnisch)
- ↑ Dietrich Lange: Stöpen, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005)
- ↑ a b Rolf Jehke: Amtsbezirk Schlobitten
- ↑ a b GenWiki: Stöpen (Landkreis Preußisch Holland)
- ↑ Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 471
