Signe Munk
Signe Munk (* 10. März 1990 in Odense) ist eine dänische Politikerin der Socialistisk Folkeparti. Sie ist seit 2019 Mitglied des Folketings.

Signe Munk (* 10. März 1990 in Odense) ist eine dänische Politikerin der Socialistisk Folkeparti. Sie ist seit 2019 Mitglied des Folketings.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Munk schloss die Schule in Viborg ab und studierte anschließend von 2010 bis 2013 Politikwissenschaften an der Universität Aarhus. Später ließ sie sich zudem zur Krankenpflegerin ausbilden.
Bei den Kommunalwahlen 2009 wurde sie in den Stadtrat der Viborg Kommune gewählt und war in diesem bis 2013 vertreten.[1] Sie gehörte dort dem Kulturausschuss an.[2] Im März 2014 wurde sie auf dem Parteitag der Socialistisk Folkeparti zu einer ihrer stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.[3] Bei der Folketingswahl 2015 kandidierte sie im Vestjyllands Storkreds und erhielt hinter Steen Gade die zweitmeisten Stimmen innerhalb ihrer Partei. Da die Socialistisk Folkeparti allerdings keine Mandate im Wahlkreis erhielt, blieben beide ohne Erfolg.[4]
Zur Folketingswahl 2019 bestimmte die Socialistisk Folkeparti sie zu ihrer Spitzenkandidatin im Wahlkreis.[5] Mit 6285 Vorzugsstimmen zog sie in das dänische Parlament ein. In ihrer Folketingsgruppe wurde sie klimapolitische Sprecherin und war bis 2024 auch Sprecherin für Energie und Versorgung. Nachdem die Socialistisk Folkeparti beschlossen hatte, die bisher alleinig von Karsten Hønge ausgeübte Rolle des politischen Sprechers (politisk ordfører) auf zwei Personen auszuweiten, wurde Munk im Januar 2022 mit dieser Aufgabe beauftragt.[6] Seit Hønge im Dezember 2022 nach der Folketingswahl in das Präsidium des Folketings aufgenommen wurde, ist sie die alleinige politische Sprecherin. Munk wurde als Abgeordnete vom 13. Dezember 2024 bis zum 31. Juli 2025 von Karsten Filsø vertreten, um eine Mutterschaftsauszeit anzutreten. Filsø war bereits 2021 und 2022 für mehrere Monate an ihrer Stelle in das Folketing gerückt.[7][8] Die Vertretung als politische Sprecherin übernahm Lisbeth Bech-Nielsen. Bei der Folketingswahl 2026 war sie mit 13.806 persönlichen Stimmen hinter Parteivorsitzender Pia Olsen Dyhr die zweiterfolgreichste Kandidatin der Socialistisk Folkeparti.[9]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Lebenslauf bei Folketinget.dk
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Kommunalvalg 17. november 2009 – Stemmefordeling i Viborg Kommune. In: valg.dk. Abgerufen am 3. April 2026 (dänisch).
- ↑ De unges spillested får et løft. In: viborg-folkeblad.dk. 9. März 2010, abgerufen am 3. April 2026 (dänisch).
- ↑ SF-toppen får sine næstformænd på plads. In: dr.dk. 2. März 2014, abgerufen am 3. April 2026 (dänisch).
- ↑ Folketingsvalg torsdag 18. juni 2015 – Valgte kandidater og stedfortrædere. In: dst.dk. Abgerufen am 3. April 2026 (dänisch).
- ↑ SF-næstformand bliver spidskandidat i Vestjylland. In: altinget.dk. 2. Januar 2017, abgerufen am 3. April 2026 (dänisch).
- ↑ SF får ny gruppeformand og udvider med ekstra politisk ordfører. In: altinget.dk. 11. Januar 2022, abgerufen am 3. April 2026 (dänisch).
- ↑ Ordførerrokade i SF: Politisk ordfører vender tilbage. In: altinget.dk. 13. August 2025, abgerufen am 3. April 2026 (dänisch).
- ↑ Folketinget godkender suppleanter for Rosa Lund og Signe Munk. In: altinget.dk. 11. Dezember 2024, abgerufen am 3. April 2026 (dänisch).
- ↑ Folketingsvalg tirsdag 24. marts 2026 – Valgte kandidater og stedfortrædere. In: dst.dk. Abgerufen am 3. April 2026 (dänisch).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Munk, Signe |
| KURZBESCHREIBUNG | dänische Politikerin |
| GEBURTSDATUM | 10. März 1990 |
| GEBURTSORT | Odense, Dänemark |