Rainer Bergmann
Rainer Bergmann (Künstlername RABE Rainer Bergmann; * 1943 in Tiengen) ist ein deutscher Maler und Bildhauer.
Rainer Bergmann (Künstlername RABE Rainer Bergmann; * 1943 in Tiengen) ist ein deutscher Maler und Bildhauer.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Rainer Bergmann wurde im Jahr 1943 in Tiengen am Hochrhein geboren. Zunächst absolvierte er eine Ausbildung zum Steinbildhauer. Anschließend schrieb er sich 1964 an der Kunstakademie Stuttgart ein. Hier studierte er beim österreichischen Bildhauer Rudolf Hoflehner. Bereits während des Studiums entstanden erste Stahlplastiken. Für seine frühen Arbeiten griff Bergmann auf Fundstücke zurück. Das Studium in Stuttgart schloss er 1967 ab.
Über ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes gelang es Bergmann, einen längeren Aufenthalt in Italien zu finanzieren. Dem schloss sich ein Weiterstudium an der Kunstakademie Düsseldorf an. Bergmann zog im Jahr 1968 nach Duisburg, wo er ein Atelier einrichtete. Im Jahr 1980 gründete er zusammen mit Robert Bosshard und Ernst Baumeister die Künstlergruppe „Streichquartett“, die sich mit Kunstorten im Ruhrgebiet auseinandersetzte.[1]
Ausstellungen (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Rainer Bergmann ist als Bildhauer und Maler tätig. Standen zunächst noch plastische Arbeiten im Zentrum, können seit 1968 auch großformatige Ölbilder nachgewiesen werden. Mit dem Umzug nach Duisburg sind auch ortsbezogene Bilder verbunden. Bergmann arbeitete seit 2003 auch als Zeichner. Die Kunsthistorikerin Gisela Luther-Zimmer schrieb über die Arbeiten: „Die Arbeiten RABE Bergmanns können als figurativ-abstrakte Bilder bezeichnet werden, die er einerseits in einem sehr expressiven Duktus malt [...] . Zum anderen werden Farben aber auch flächig verwendet, sodass eine Verwischung der Konturen entsteht.“[2]
- 2003, Cubus Kunsthalle, Duisburg
- 2004, Galerie Wengihof, Wien
- 2005, Wasserturm am Wienerberg, Wien
- 2015, Kultur- und Stadthistorisches Museum, Duisburg
- 2023, Atelier Barczat, Wuppertal[3]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Martin Hagemeyer: Die leichte Formung des harten Seins. RABE Rainer Bergmann sucht und findet immer neuen Ausdruck des Inneren. In: Die beste Zeit Nr. 4 (Oktober bis Dezember 2023). S. 18–23.
- Gisela Luther-Zimmer: Gelebte Nähe. Drei Künstler sehen Heimat (= Zeitlupe 2015). Duisburg 2015.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Gisela Luther-Zimmer: Gelebte Nähe. Drei Künstler sehen Heimat (= Zeitlupe 2015). Duisburg 2015. S. 17.
- ↑ Gisela Luther-Zimmer: Gelebte Nähe. Drei Künstler sehen Heimat (= Zeitlupe 2015). Duisburg 2015. S. 21.
- ↑ Martin Hagemeyer: Die leichte Formung des harten Seins. RABE Rainer Bergmann sucht und findet immer neuen Ausdruck des Inneren. In: Die beste Zeit Nr. 4 (Oktober bis Dezember 2023). S. 18.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bergmann, Rainer |
| ALTERNATIVNAMEN | RABE Rainer Bergmann (Künstlername) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler und Bildhauer |
| GEBURTSDATUM | 1943 |
| GEBURTSORT | Tiengen (Hochrhein) |