Pilotis
Pilotis (frz. maskulin, dt. Pfahlwerk) ist in der modernen Architektur die Bezeichnung für eine offene bzw. sichtbare Pfeilerkonstruktion des Erdgeschosses. Der schweizerisch-französische Architekt Le Corbusier führte den Fachbegriff ein, den er in seinen cinq points erläuterte.
Pilotis (frz. maskulin, dt. Pfahlwerk) ist in der modernen Architektur die Bezeichnung für eine offene bzw. sichtbare Pfeilerkonstruktion des Erdgeschosses. Der schweizerisch-französische Architekt Le Corbusier führte den Fachbegriff ein, den er in seinen cinq points erläuterte.[1]
Beispiele
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Le Corbusier
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Doppelhaus (1927) in der Weißenhofsiedlung, Stuttgart
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Villa Savoye (1928–1931), Poissy-sur-Seine
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Casa Curutchet (1949–1953), La Plata
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Kloster Sainte-Marie de la Tourette (1956–1960), Éveux
Weitere Architekten
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Friedensmuseum Hiroshima (1955)
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LTS Patrimonium (1952–1956), Amsterdam
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Aula der Technischen Universität Delft (1959–1966)
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City Hall (1969), Boston
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Nikolaus Pevsner, Hugh Honour, John Fleming: Lexikon der Weltarchitektur. München: Prestel 1992, ISBN 3-7913-1238-3 (In der deutschen Übersetzung fälschlicherweise pilote)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Wilfried Koch: Baustilkunde. Orbis, München 1994. ISBN 3-572-00689-9, S. 475.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Commons: Pilotis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien