Open Build Service

Der Open Build Service (früher OpenSUSE Build Service) ist eine offene und komplette Distributions-Entwicklungsplattform, die unter der GNU General Public License veröffentlicht wurde. Sie wurde entwickelt, um Softwareentwickler zu ermutigen, Pakete für verschiedene Linux-Distributionen zu entwickeln, wie etwa SUSE Linux Enterprise Server, openSUSE, Red Hat Enterprise Linux, Mandriva, Ubuntu, Fedora, Debian und Arch Linux. Typischerweise vereinfacht es den Packprozess, sodass die Entwickler einfach ein Paket für verschiedene Distributionen bauen können. Dabei wird auch die Signierung von RPM-Paketen unterstützt. Für das Kompilieren auf Fremdplattformen wird auch QEMU unterstützt. Die Linux Foundation hat angekündigt, das Projekt werde dem Linux Developer Network (LDN) hinzugefügt. Es wird auch in diversen Firmen, wie dem MeeGo-Projekt und Tizen, in der Entwicklung verwendet. Zudem wird es von dem VideoLAN Projekt, dem United States Postal Service, Collabora, cPanel, dem Regionalen Rechenzentrum Erlangen, Cray Inc., Dell sowie Open-Xchange eingesetzt.
| Open Build Service
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| Basisdaten
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| Hauptentwickler | openSUSE Projekt |
| Entwickler | Linux Foundation, SUSE |
| Aktuelle Version | 2.10.22[1] (3. März 2024) |
| Betriebssystem | Linux |
| Programmiersprache | Perl, Ruby[2] |
| Lizenz | GPL 2.0[3] |
| openbuildservice.org | |
Der Open Build Service (früher OpenSUSE Build Service) ist eine offene und komplette Distributions-Entwicklungsplattform, die unter der GNU General Public License veröffentlicht wurde.[4] Sie wurde entwickelt, um Softwareentwickler zu ermutigen, Pakete für verschiedene Linux-Distributionen zu entwickeln, wie etwa SUSE Linux Enterprise Server, openSUSE, Red Hat Enterprise Linux, Mandriva, Ubuntu, Fedora, Debian und Arch Linux.[5]
Typischerweise vereinfacht es den Packprozess, sodass die Entwickler einfach ein Paket für verschiedene Distributionen bauen können.[6][7] Dabei wird auch die Signierung von RPM-Paketen unterstützt.[8] Für das Kompilieren auf Fremdplattformen wird auch QEMU unterstützt.[9]
Die Linux Foundation hat angekündigt, das Projekt werde dem Linux Developer Network (LDN) hinzugefügt.[10] Es wird auch in diversen Firmen, wie dem MeeGo-Projekt und Tizen, in der Entwicklung verwendet. Zudem wird es von dem VideoLAN Projekt, dem United States Postal Service, Collabora, cPanel, dem Regionalen Rechenzentrum Erlangen, Cray Inc., Dell sowie Open-Xchange eingesetzt.[11]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ github.com.
- ↑ The obs Open Source Project on Open Hub: Languages Page. In: Open Hub. (abgerufen am 21. September 2018).
- ↑ GNU GENERAL PUBLIC LICENSE Version 2, June 1991, GitHub
- ↑ Julius Stiebert: OpenSuse Build Service verfügbar. In: golem.de. 24. Januar 2007, abgerufen am 4. Juni 2025.
- ↑ Hans-Joachim Baader: Open Build Service 2.5 erschienen. In: Pro-Linux. 1. April 2014, abgerufen am 4. Juni 2025.
- ↑ Peter Kreussel: Open Build Service für den Bau eigener Pakete nutzen. In: LinuxUser 12/2019. 9. Mai 2025, abgerufen am 4. Juni 2025.
- ↑ Klaas Freitag: Open Suse Buildservice. In: Linux-Magazin 01/2008. Abgerufen am 4. Juni 2025.
- ↑ Christian Wickert: Signierte RPMs und der Open Suse Build Service. In: Linux-Magazin 01/2008. Abgerufen am 4. Juni 2025.
- ↑ Thorsten Leemhuis: Open Build Service 2.3 verbessert Update-Handling. In: heise online. 3. Mai 2012, abgerufen am 4. Juni 2025.
- ↑ News from the Summit: Linux Foundation to Make the openSUSE Build Service Available Through Linux Developer Network. Linux Foundation, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 2. April 2015; abgerufen am 14. März 2015. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ openSUSE:Build Service installations. In: opensuse.org. 27. Januar 2009, abgerufen am 6. November 2012 (englisch).
