Nielson
Nielson (* 28. Dezember 1989 in Dordrecht), eigentlicher Name Niels Littooij, ist ein niederländischer Singer-Songwriter.

Nielson (* 28. Dezember 1989 in Dordrecht), eigentlicher Name Niels Littooij, ist ein niederländischer Singer-Songwriter.
Werdegang
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Littooij besuchte die Herman-Brood-Academie in Utrecht, wo er sich auf Rap spezialisierte. Mit einem Rap-Akt gewann er 2008 die Vorrunden der Rotterdamer Kunstbende. Danach spielte er unter anderem im Vorprogramm von The Opposites. Im Jahre 2009 sagte Littooij einer Anfrage von Nickelodeon Nederland zu, der neuzugründenden Sing- und Tanzformation Zirkus Zirkus beizutreten. 2011 löste sich die Gruppe auf, und Littooij wandte sich nun dem Schreiben von Nederpop-Songs. 2012 nahm er an der Talent-Castingshow De beste singer-songwriter van Nederland der VARA, BNN und 3FM teil. Zwar konnte er den Wettstreit nicht gewinnen, dafür aber mit seinem selbstgeschriebenen Titel Beauty en de brains einen Hit landen. Anfang 2013 veröffentlichte er seine zweite Single Zo kan het dus ook. Im April desselben Jahres brachte Littooij seine dritte Single Hoe zusammen mit Miss Montreal heraus.
Mit der 2014 erschienenen Single „Sexy als ik dans“ feierte Littooij seinen ersten Erfolg in Belgien. Sie erreichte die Spitze der Ultratop 50 und wurde vom belgischen Unterhaltungsverband mit Platin ausgezeichnet. Auch in seinem Heimatland war die Single erfolgreich und wurde seine dritte mit Platin ausgezeichnete Single. Als König Willem-Alexander am Koningsdag 2015 Littooijs Heimatstadt Dordrecht besuchte, wurde Littooij ausgewählt, die Feierlichkeiten mit einer Aufführung von „Sexy als ik dans“ zu beenden.
Im Jahr 2015 veröffentlichte Littooij zwei erweiterte Stücke mit den Titeln Met de tijd mee, deel 1 und Met de tijd mee, deel 2. Auf den EPs ist unter anderem die Single „Sexy als ik dans“ enthalten.
Musik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach eigener Aussage decken Littooijs Songs thematisch die unterschiedlichsten Facetten des Lebens ab. Seine Lieder changieren zwischen Singer-Songwriter-Stil und niederländischsprachiger Popmusik. Als Inspirationsquelle hierfür nennt Littooij vor allem Soul und Hip-Hop.
Diskografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Studioalben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Titel | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1][2] (Jahr, Titel, Platzierungen, Wochen, Auszeichnungen, Anmerkungen) |
Anmerkungen | |
|---|---|---|---|---|
| 2014 | Zo van aah yeah | NL2 (24 Wo.)NL |
BEF152 (2 Wo.)BEF |
Erstveröffentlichung: 7. Mai 2014
|
| 2016 | Weet je wat het is | NL3 (19 Wo.)NL |
BEF153 (2 Wo.)BEF |
Erstveröffentlichung: März 2016
|
| 2018 | Diamant | NL10 (41 Wo.)NL |
BEF52 (12 Wo.)BEF |
Erstveröffentlichung: 12. Oktober 2018
Verkäufe: + 20.000 |
| 2023 | Niels | NL27 (1 Wo.)NL |
— |
Erstveröffentlichung: 15. September 2023
|
Singles
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Titel Album |
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1][2] (Jahr, Titel, Album, Platzierungen, Wochen, Auszeichnungen, Anmerkungen) |
Anmerkungen | |
|---|---|---|---|---|
| 2012 | Beauty & de brains Zo van aah yeah |
NL7 (33 Wo.)NL |
— |
Erstveröffentlichung: 18. Juli 2012
|
| 2013 | Zo kan het dus ook – |
NL36 (2 Wo.)NL |
— |
Erstveröffentlichung: 18. Januar 2013
|
| Hoe Zo van aah yeah |
NL4 (24 Wo.)NL |
— |
Erstveröffentlichung: 12. April 2013
feat. Miss Montreal | |
| Mannenharten Zo van aah yeah |
NL10 (14 Wo.)NL |
— |
Erstveröffentlichung: 7. Oktober 2013
mit Bløf | |
| 2014 | Kop in het zand – |
NL36 (3 Wo.)NL |
— |
Erstveröffentlichung: 3. Februar 2014
|
| Sexy als ik dans Weet je wat het is |
NL12 (21 Wo.)NL |
BEF1 (26 Wo.)BEF |
Erstveröffentlichung: 18. August 2014
Verkäufe: + 20.000 | |
| De man die niet kan gaan – |
— | BEF23 (4 Wo.)BEF |
Erstveröffentlichung: 29. September 2014
| |
| 2016 | Hotelsuite Weet je wat het is |
NL36 (3 Wo.)NL |
— |
Erstveröffentlichung: 7. März 2016
mit Jiggy Djé |
| 2018 | Diamant Diamant |
NL29 (7 Wo.)NL |
BEF35 (9 Wo.)BEF |
Erstveröffentlichung: 2. März 2018
Verkäufe: + 40.000 |
| Ijskoud Diamant |
NL2 ×2 (31 Wo.)NL |
BEF12 (29 Wo.)BEF |
Erstveröffentlichung: 14. September 2018
Verkäufe: + 80.000 | |
| 2019 | Ik sta jou beter – |
NL15 (15 Wo.)NL |
— |
Erstveröffentlichung: 26. Juli 2019
mit Kris Kross Amsterdam |
| 2020 | Slapen met het Licht aan Hallo met mij |
NL23 (6 Wo.)NL |
— |
Erstveröffentlichung: 17. April 2022
mit Tabitha |
| 2022 | Kerstcadeau – |
NL24 (4 Wo.)NL |
— |
Erstveröffentlichung: 14. Oktober 2022
|
| 2024 | Joost – |
— | — | |
Gastbeiträge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Titel Album |
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[1][2] (Jahr, Titel, Album, Platzierungen, Wochen, Auszeichnungen, Anmerkungen) |
Anmerkungen | |
|---|---|---|---|---|
| 2017 | Glimp van de duivel – |
NL28 (5 Wo.)NL |
— |
Ali B feat. Nielson; Verkäufe: + 40.000
|
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- nielsonmusic.nl (niederländisch)
- Profil bei De beste singer-songwriter van Nederland (niederländisch)
Quellen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b c Chartquellen: NL-Alben (Top 100) NL-Singles (Top 40) – Belgien (Flandern)
- ↑ a b c Auszeichnungen für Musikverkäufe: NL BE
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Nielson |
| ALTERNATIVNAMEN | Littooij, Niels (wirklicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | niederländischer Singer-Songwriter |
| GEBURTSDATUM | 28. Dezember 1989 |
| GEBURTSORT | Dordrecht |