Nausta

Die Nausta ist ein norwegischer Fluss, der durch das Naustdal in der Gemeinde Sunnfjord führt. Er beginnt in Fimland und mündet unter dem Kletten in den Førdefjord zehn Kilometer nordwestlich von Førde ein. Der Nausta ist einer von Norwegens kleinlachsreichsten Flüssen.
| Nausta | ||
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Nausta an der Nybrua im Naustdal | ||
| Daten | ||
| Gewässerkennzahl | NO: 084.7Z | |
| Lage | Vestland (Norwegen) | |
| Flusssystem | Nausta | |
| Abfluss über | Nausta → Atlantischer Ozean | |
| Quellhöhe | 400 m | |
| Mündung | in den Førdefjord in der Nähe von FørdeKoordinaten: 61° 30′ 25″ N, 5° 43′ 6″ O 61° 30′ 25″ N, 5° 43′ 6″ O | |
| Mündungshöhe | 0 m | |
| Höhenunterschied | 400 m | |
| Sohlgefälle | 33 ‰ | |
| Länge | > 12 km | |
| Einzugsgebiet | 278 km²[1] | |
Die Nausta ist ein norwegischer Fluss, der durch das Naustdal in der Gemeinde Sunnfjord führt. Er beginnt in Fimland und mündet unter dem Kletten in den Førdefjord zehn Kilometer nordwestlich von Førde ein. Der Nausta ist einer von Norwegens kleinlachsreichsten Flüssen.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Da der Fluss im 19. Jahrhundert sehr lachsreich war, wurde von etwa 1840 bis 1900 eine sogenannte Lachssteuer erhoben, die zum Fischen berechtigte. In dieser Zeit wurden auch zwei Kühlhäuser gebaut, die bis Bergen lieferten. Die Sportfischerei am Nausta begann 1892, als ein Engländer eine Angelerlaubnis erwarb. 1897 wurde am Naustdalsfossen eine Lachstreppe gebaut. Durch den Bau einer weiteren Lachstreppe im Jahre 1974 wurde die lachsführende Strecke des Flusses von 4 auf 12 Kilometer verlängert.
Naturschutz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im November 2004 beantragte das Norwegische Institut für Naturforschung (NINA) im Auftrag der örtlichen Jagd- und Fischereivereinigung, auf die künfitige Nutzung des Flusses zur Strtomerzeugung zu verzichten. Daraufhin wurde die Nausta am 18. Februar 2005 vom Storting unter Naturschutz gestellt.
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ NVE - Nausta ( des vom 19. Dezember 2010 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (norweg.)
