Nassing
BW Nassing ist eine Ortschaft in der Gemeinde Weitensfeld im Gurktal im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat 9 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025). Sie liegt auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Altenmarkt.
| Nassing (Rotte) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Veit an der Glan (SV), Kärnten | |
| Gerichtsbezirk | Sankt Veit an der Glan | |
| Pol. Gemeinde | Weitensfeld im Gurktal (KG Altenmarkt) | |
| Koordinaten | 46° 52′ 29″ N, 14° 11′ 25″ O | |
| Höhe | 975 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 9 (1. Jän. 2025) | |
| Gebäudestand | 4 (1. Jän. 2021) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 01769 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | ||
Nassing ist eine Ortschaft in der Gemeinde Weitensfeld im Gurktal im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat 9 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[1]). Sie liegt auf dem Gebiet der Katastralgemeinde Altenmarkt.
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nassing liegt linksseitig im Gurktal, in der Katastralgemeinde Altenmarkt, gut 3 km nördlich des Gemeindehauptorts Weitensfeld, durch den oberen Andrägraben von St. Andrä getrennt.
Zur Ortschaft gehören die Neboth-Hube (Nr. 2), die German-Hube (Nr. 3), die Kreuz-Keusche (Nr. 5) und ein Haus ohne Vulgonamen (Nr. 6). Im Franziszeischen Kataster waren in der Rotte auch die Hausnamen Brucker und Pessenbacher verzeichnet.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort wird 1246 als Nassim[2] und 1304 als Nessnich genannt.[3]
Bei Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts kam Nassing an die Gemeinde Weitensfeld.
Bei der Kärntner Gemeindestrukturreform von 1973 kam Nassing an die damals neu errichtete Gemeinde Weitensfeld-Flattnitz, bei deren Auflösung 1991 wieder zur Gemeinde Weitensfeld im Gurktal.
Bevölkerungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:
- 1869: 5 Häuser, 27 Einwohner[4]
- 1880: 3 Häuser, 23 Einwohner[5]
- 1890: 4 Häuser, 17 Einwohner[6]
- 1900: 3 Häuser, 17 Einwohner[7]
- 1910: 3 Häuser, 19 Einwohner[8]
- 1923: 3 Häuser, 27 Einwohner[9]
- 1934: 30 Einwohner[10]
- 1961: 4 Häuser, 31 Einwohner[11]
- 2001: 4 Gebäude (davon 2 mit Hauptwohnsitz) mit 6 Wohnungen; 13 Einwohner und 0 Nebenwohnsitzfälle; 4 Haushalte; 0 Arbeitsstätten, 3 land- und forstwirtschaftliche Betriebe[12]
- 2011: 4 Gebäude, 10 Einwohner, 3 Haushalte, 0 Arbeitsstätten[13]
- 2021: 4 Gebäude, 8 Einwohner, 4 Haushalte, 0 Arbeitsstätten[14]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- ↑ Monumenta historica ducatus Carinthiae. Zweiter Band: Die Gurker Geschichtsquellen 1233 - 1269. Ferdinand von Kleinmayr, Klagenfurt 1898. S. 37f.
- ↑ Matthias Leitgeb: Aus der Geschichte unseres Bauerntums. Carinthia, Klagenfurt 1988. S. 109.
- ↑ K. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold’s Sohn, Wien 1872. S. 69.
- ↑ K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882. S. 55.
- ↑ K. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894. S. 56.
- ↑ K. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905. S. 74.
- ↑ Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918. S. 38.
- ↑ Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930. Abschnitt Kärnten, S. 16.
- ↑ handschriftlicher Nachtrag im Ortsverzeichnis 1923 (Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1930.) mit der Signatur II 28238 der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Abschnitt Kärnten, S. 16.
- ↑ Österreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965. S. 255.
- ↑ Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004. S. 126.
- ↑ Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt, 2014. S. 48.
- ↑ Amt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt 2024, S. 49 (ktn.gv.at [PDF; abgerufen am 24. Januar 2025]).
