Marchfutter

Marchfutter ist der Name einer Steuer aus dem Mittelalter. Marchfutter wurde hauptsächlich im Gebiet der habsburgischen österreichischen Länder Nieder- und Oberösterreich und Steiermark eingehoben, es ist aber auch für die Mark Cham belegt. In der Mittelsteiermark wird der Begriff bis ins 19. Jahrhundert verwendet. Die Steuerleistung bestand ursprünglich aus Lieferverpflichtungen von Hafer als Futter für Pferde des Militärs. Zur Leistung verpflichtet waren allgemein die Besitzer von Bauerngütern, wobei die Zugehörigkeit zu einer Grundherrschaft nicht relevant war. Details der rechtlichen Grundlagen und der historischen Bedeutung des Marchfutters sind nicht restlos geklärt. Zuständig für die Einhebung des Marchfutters waren anfangs eigene Behörden, die Marchfutterämter. Ähnliche Verpflichtungen für Futterabgaben gab es auch in anderen Ländern wie dem Frankenreich des 9. und im Italien des 10.–14. Jahrhunderts. Sie wurden z. B. in Oberitalien als fodrum bezeichnet. Für Salzburg ist das Wort hengistfuôter belegt.

Marchfutter ist der Name einer Steuer aus dem Mittelalter. Marchfutter wurde hauptsächlich im Gebiet der habsburgischen österreichischen Länder Nieder- und Oberösterreich und Steiermark eingehoben, es ist aber auch für die Mark Cham[1] belegt. In der Mittelsteiermark wird der Begriff bis ins 19. Jahrhundert verwendet.[2]
Die Steuerleistung bestand ursprünglich aus Lieferverpflichtungen von Hafer als Futter für Pferde des Militärs. Zur Leistung verpflichtet waren allgemein die Besitzer von Bauerngütern, wobei die Zugehörigkeit zu einer Grundherrschaft nicht relevant war.[3] Details der rechtlichen Grundlagen und der historischen Bedeutung des Marchfutters sind nicht restlos geklärt.[2]
Zuständig für die Einhebung des Marchfutters waren anfangs eigene Behörden, die Marchfutterämter.[1]
Ähnliche Verpflichtungen für Futterabgaben gab es auch in anderen Ländern wie dem Frankenreich des 9. und im Italien des 10.–14. Jahrhunderts. Sie wurden z. B. in Oberitalien als fodrum bezeichnet. Für Salzburg ist das Wort hengistfuôter[4] belegt.[1]
Name
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Literatur sind zur Herkunft des Wortes Marchfutter verschiedene Ansichten dokumentiert:
Zum ersten Wortteil verweist eine Deutung darauf, dass Mähre, im Mittelhochdeutschen mar(ch), ursprünglich ein edles Streitross bezeichnete und die Abgabe ja auch als Pferdefutter bezeichnet[5] werde. Dieser Ansicht wird auch aus philologischer Sicht der Vorzug gegeben, weil die Aussprache des „… ch“ im Wort anders klingt als jene des „… k“ im Wort Steiermark.[6] Nach anderer Ansicht soll sich das Wort davon ableiten, dass die Leistungen für militärische Zwecke in einem Grenzgebiet, einer Mark, eingehoben wurden.[1]
Der zweite Wortteil wird allgemein auf das lateinische fodrum zurückgeführt, welches „Futter“ bedeutet.[1]
Als andere Bezeichnungen für die Abgabe werden marchrecht, marchdienst, annona marchialis, iustitia marchiae oder marchzins genannt.[1]
Das Marchfutter hat nichts zu tun mit dem Ergänzungsfutter für Pferde, dem Mash.
Menge und Wert
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Marchfutter war in den jeweils örtlichen Hohlmaßen (Schöpfmaßen) zu entrichten, eine Leistung nach Gewicht setzte sich erst im 19. Jahrhundert durch.
Hinweise darauf, dass das Marchfutter von allen verpflichteten Stellen in der gleichen Menge zu liefern gewesen wäre, sind nicht ersichtlich, im Gegenteil: Die sehr unterschiedlichen Angaben über die einzelnen Maße, aber auch Vereinheitlichkeitswünsche[7] deuten darauf hin, dass es tatsächlich keine einheitlichen oder vereinheitlichenden Regeln dafür gab.[8] Dass die zuständigen behördlichen Stellen, zumindest anfangs die Marchfutterämter, vereinheitlichende eigene Gefäßgrößen[9] verwendeten, scheint sich in der Praxis nicht durchgesetzt zu haben.
Die Mengenangaben sind als Jahresbeträge (Kalenderjahr, Kirchenjahr, Erntejahr etc.) zu sehen, die aber zumindest teilweise in Raten geleistet werden konnten.
In der Steiermark wurde im 15. Jahrhundert oft „virl“ oder „Grazer Viertel“ verwendet. Um welche Menge genau es sich dabei handelte, ist nicht mehr feststellbar, weil es keine einheitlichen Umrechnungswerte in das Dezimalsystem gibt und (selbst wenn im Lauf der Jahrhunderte, in denen es diese Regeln gab, keine Veränderungen eingetreten wären[10]) die verschiedenen Maße erst 1857[11] vereinheitlicht wurden, wofür dann auch die Umrechnungsmethoden publiziert[12] sind. Eine Quelle gibt an, dass das Marchfutter in der Weststeiermark bei Hollenegg, Gleinstätten und Waldschach in Grazer Viertel gedient (geleistet) würde und dass im Jahr 1807 ein gehäuftes[13] Grazer Viertel 101,83 Liter betrage.[14] Andererseits wird für das „Marchfutter Kastenmaß“ des landesfürstlichen Marchfutteramtes im 16. Jh. ein Wert von 52,48 Liter genannt.[15] Die Vielzahl von verschiedenen Werten und Maßeinheiten (Vierling, Viertel, virtl, teilweise mit ortsbezogenen Zusätzen), die in der Literatur genannt werden, machen es unmöglich, einen „richtigen“ konkreten Wert zu nennen. Das noch abgesehen davon, dass manchmal ein Vierling mit zwei statt vier Vierteln gleichgesetzt[16] oder zwischen „gestrichen“ und „gegupft“ etc. nicht unterschieden wird und selbst in der historischen Fachliteratur Irrtümer belegbar sind.[17]
Nicht im Detail nachvollziehbar ist auch der Wert der Abgabe: Sie orientierte sich teilweise am jeweils örtlichen Marktwert, der schon wegen der unterschiedlichen Ernteerträge schwanken konnte. Der Marktwert konnte durch Geldzahlungen abgelöst werden, deren Beträge den jeweiligen örtlichen Rahmenbedingungen unterlagen. Es ist dokumentiert, dass manche Verpflichteten Geldzahlungen oder andere Natural-Abgaben bevorzugten.[18] Bei den Wertangaben werden in der Regel die Grazer Pfennige verwendet, wobei 1 Pfund (libra, lb, ℔) 8 Schilling (solidi, ß, β) oder 240 Pfennige (denarii, ₰) ergab. Es kommen aber auch Angaben in Gulden vor.[19]
Bedeutung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Allgemein
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Marchfutter wird für das Hochmittelalter als eine der Haupteinnahmequellen des Landesherrn geschildert. Sie kam zumindest ursprünglich nicht der Grundherrschaft zugute und wurde auch von Gütern eingehoben, die sonst z. B. einem Kloster abgabenpflichtig waren.[20] Befreit waren allerdings jene Grundbesitzer, die selbst Militärdienst leisteten (wozu auch gehörte, für die Verpflegung der eigenen Streitpferde zu sorgen). Das Marchfutter wird (im Vergleich zu den Zahlungsverpflichtungen aus einer Grundherrschaft) als öffentlich-rechtliche (staatliche) Maßnahme geschildert.[21][1] Die Verpflichtungen konnten zumindest ab dem Spätmittelalter durch Geldzahlungen ersetzt werden.
Das Marchfutter war nur eine von mehreren Steuern. Neben dem Marchfutter gab es, besonders zur Finanzierung der Kämpfe gegen die Türken, auch andere Steuern für militärische Zwecke wie die Terz, die Quart und die Besteuerung der Gülten.[22][23] Im Lauf der Jahrhunderte seiner Existenz wurde das Marchfutter zu einer von vielen Abgaben, deren Einhebung schließlich auch den Grundherrschaften obliegen konnte.[24][1] Das führte im Rahmen der Grundentlastung zu Diskussionen darüber, wer letztlich den Schaden aus der Streichung der Abgabe zu tragen hätte - die Grundherrschaft, der Landesherr, dem die Abgabe ursprünglich zugestanden wäre, private Käufer etc.[25]
In der Literatur wird zur Diskussion gestellt, ob es möglich wäre, aus den Fundstellen des Begriffes bzw. aus der Verteilung der Marchfutterämter auf die Größe einer Mark, auf ein Königsgut oder den jeweiligen Stand der historischen Wehrverfassung eines Gebietes zu schließen. Das wird unterschiedlich beantwortet, weil es u. a. davon abhängt, ob das Marchfutter anderen Begriffen wie fodrum ohne Weiteres gleichgestellt werden darf und wie vollständig die historischen Unterlagen tatsächlich sind.[1]
In der Steiermark
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Besondere Bedeutung hat das Marchfutter wegen seiner Aufzeichnungen für die Steiermark. Diese Unterlagen sind in weiten Teilen erhalten und bilden die „Marchfutterurbare“ oder „Marchfutterregister“. Die Unterlagen orientieren sich an der Pfarrorganisation und enthalten örtliche Übersichten teilweise bis auf die Ebene der einzelnen Bauernhöfe samt deren Namen. Sie reichen von 1265[26], 1268/69[27] oder 1414[28] bis in das 17. Jahrhundert und wurden nach einem einheitlichen Schema angelegt und fortgeführt. Mit den Marchfutterurbaren kann es möglich werden, die Besiedlungsdichte der jeweiligen Gebiete zu erkennen, weil Minderung, gänzlicher Entfall und Wiederaufnahme der Leistungen durch spätere Vermerke ersichtlich sein können. Beispielsweise ist das Veröden vieler Siedlungsstellen in der Oststeiermark im letzten Viertel des 15. Jahrhunderts in Folge der Baumkircherfehde um 1470 und der Auseinandersetzungen um Matthias Corvinus bis 1490 nachvollziehbar (Randvermerk „öd“ im Urbar); ebenso die Wiederbesiedlung und das Wiederaufleben der Leistungen. Die Wiederbesiedlung hatte auch Auswirkungen auf die Bevölkerung, weil dadurch die früheren Siedlernamen verschwinden und neue Gehöfte durch Teilung oder Zusammenlegung früherer Siedlungsstellen (Huben etc.) entstehen konnten.[29] Die Eintragung im Marchfutterurbar kann in solchen Fällen den Zeitrahmen einer Veränderung festlegen helfen.
Das Marchfutterurbar von 1414/1426 ist in einer elektronischen Edition des Steiermärkischen Landesarchives mit umfangreichen wissenschaftlichen Zusatzinformationen (einschließlich Darstellung der verschiedenen Schreiber-Hände) entgeltfrei verfügbar.[30] Dieses Urbar besteht aus 92 Blättern und enthält Aufzeichnungen über die Erträgnisse des Grazer Marschall- bzw. Marchfutteramtes aus den Jahren 1414 bzw. 1426. Es befand sich in den 1960er-Jahren in einem desolaten Zustand, war im Zerfallen, Textteile waren durch Tintenfraß gefährdet oder bereits zerstört, Blätter von Pilzen befallen, manche Teile bereits zu Staub geworden. Die Handschrift wurde 1968/69 nach damaligem Stand der Technik umfangreich restauriert, aber auch neu gebunden (was eine neuerliche Belastung auch des Papiers beim Umblättern auslöst). Dabei wurden fehlende Papierstellen durch Anfaserung neuer Papierfasermasse in einer vom damaligen Restaurator des Landesarchives entwickelten Apparatur ergänzt. Die verwendeten Flüssigkeiten einschließlich langer Wasserbäder führten allerdings dazu, dass manche Passagen, die mit Eisengallustinte geschrieben waren, verschwunden oder andere mit weniger konsistenten Tinten geschriebene Nachträge verblasst und nur noch schwer lesbar sind.[31] Diese Nachteile können zumindest teilweise durch die elektronische Dokumentation über die Vergrößerungs- und Kontraststärkungsmöglichkeiten ausgeglichen werden.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Matthias P. Perstling: Digitale Edition des steirisch-landesfürstlichen Marchfutterurbars von 1414/1426. Steiermärkisches Landesarchiv, Graz 2019. (Abgerufen am 6. April 2026). Mit Zitaten von Belegstellen und umfangreichen Literaturangaben.
- Karl Spreitzhofer: Steirische Quellen zur Geschichte des Marchfutters in der frühen Neuzeit. In: Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs. Hrsg. vom Steiermärkischen Landesarchiv Graz, Folge 27, Jahrgang 1977, ZDB-ID 510427-0, S. 52–65. (Abgerufen am 6. April 2026). Mit dem Abdruck zeitgenössischer Urkunden.
- Steiermärkisches Landesarchiv: 320. Graz Marchfutteramt. Liste von Marchfutterurbaren im Steiermärkischen Landesarchiv. (Abgefragt am 6. April 2026).
- Otmar Pickl: Über den Ursprung des Marchfutters. In: Blätter für Heimatkunde, Hrsg. vom Historischen Verein für Steiermark, Band 25, Jahrgang 1951, S. 119–120. (Abgerufen am 9. April 2026).
- Robert Baravalle: Zur Geschichte der steirischen Maße, Teil II. In: Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark, Band 30, Jahrgang 1936, Hrsg. vom Historischen Verein für Steiermark, Graz, ISSN 0437-5890, ZDB-ID 200440-9, S. 53–158 (mit Angaben über die teilweise sehr unterschiedlichen Leistungsverpflichtungen in den verschiedenen Maßen, abgerufen am 10. April 2026).
- Fritz Popelka: Untersuchungen zur ältesten Geschichte der Stadt Graz. In: Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark. Band 17, Jahrgang 1919, Hrsg. vom Historischen Verein für Steiermark, Graz, ISSN 0437-5890, ZDB-ID 200440-9 (Abgerufen am 10. April 2026). Mit Erwähnungen der Funktion des Marchfutters, der Lage des Marchfutterhauses und eines von ihm vermuteten[32] Marchfutterturmes in Graz, der im Bereich des Grundstücks Burggasse 13/Ecke Einspinnergasse vermutet wurde.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b c d e f g h i Matthias P. Perstling: Digitale Edition des steirisch-landesfürstlichen Marchfutterurbars von 1414/1426. Einleitung, Quellenkritische Studien, 1. Das Marchfutter, 1.2. Forschungsgeschichte – Stand der Forschung. Steiermärkisches Landesarchiv, Graz 2019. (Abgerufen am 6. April 2026).
- ↑ a b Matthias P. Perstling: Digitale Edition des steirisch-landesfürstlichen Marchfutterurbars von 1414/1426. Einleitung, Quellenkritische Studien. 1. Das Marchfutter. Steiermärkisches Landesarchiv, Graz 2019.
- ↑ Fritz Popelka: Untersuchungen zur ältesten Geschichte der Stadt Graz. In: Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark. Band 17, Jahrgang 1919, Hrsg. vom Historischen Verein für Steiermark, Graz, ISSN 0437-5890, ZDB-ID 200440-9, S. 265. (Abgerufen am 10. April 2026).
- ↑ „… qui hengistfuôter vulgari lingua dicitur …“ (hengist = Hengst) in einer Arbeit von Carlrichard Brühl, zitiert in: Matthias P. Perstling: Digitale Edition des steirisch-landesfürstlichen Marchfutterurbars von 1414/1426. Einleitung, Quellenkritische Studien, 1. Das Marchfutter, 1.2. Forschungsgeschichte – Stand der Forschung. Steiermärkisches Landesarchiv, Graz 2019. (Abgerufen am 7. April 2026).
- ↑ „… fodrum, quod vulgo dicitur marchetfuter …“: Matthias P. Perstling: Digitale Edition des steirisch-landesfürstlichen Marchfutterurbars von 1414/1426. Einleitung, Quellenkritische Studien, 1. Das Marchfutter, 1.2. Forschungsgeschichte – Stand der Forschung. Steiermärkisches Landesarchiv, Graz 2019. (Abgerufen am 6. April 2026).
- ↑ Einschätzung von Erika Windberger-Heidenkummer vom Institut für Germanistik der Karl-Franzens-Universität Graz. Zitiert nach: Matthias P. Perstling: Digitale Edition des steirisch-landesfürstlichen Marchfutterurbars von 1414/1426. Einleitung, Quellenkritische Studien, 1. Das Marchfutter, 1.2. Forschungsgeschichte – Stand der Forschung. Steiermärkisches Landesarchiv, Graz 2019. (Abgerufen am 6. April 2026).
- ↑ Robert Baravalle: Zur Geschichte der steirischen Maße, Teil II. In: Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark, Band 30, Jahrgang 1936, Hrsg. vom Historischen Verein für Steiermark, Graz, ISSN 0437-5890, ZDB-ID 200440-9. Seite 80 Fußnote 235 (Abgerufen am 8. April 2026).
- ↑ Erkennbar über die Volltextsuche im Artikel von Robert Baravalle: Zur Geschichte der steirischen Maße, Teil II. In: Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark, Band 30, Jahrgang 1936, Hrsg. vom Historischen Verein für Steiermark, Graz, ISSN 0437-5890, ZDB-ID 200440-9. (Abgerufen am 7. April 2026).
- ↑ Wie das „Marchfutter Kastenmaß“ des landesfürstlichen Marchfutteramtes im 16. Jh.: Robert Baravalle: Zur Geschichte der steirischen Maße, Teil II. In: Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark, Band 30, Jahrgang 1936, Hrsg. vom Historischen Verein für Steiermark, Graz, ISSN 0437-5890, ZDB-ID 200440-9, S. 91. (Abgerufen am 8. April 2026).
- ↑ Wofür es aber zumindest Hinweise gibt: Robert Baravalle: Zur Geschichte der steirischen Maße, Teil II. In: Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark, Band 30, Jahrgang 1936, Hrsg. vom Historischen Verein für Steiermark, Graz, ISSN 0437-5890, ZDB-ID 200440-9, S. 57 Fußnote 21. (Abgerufen am 8. April 2026).
- ↑ Kaiserliche Verordnung vom 21. Jänner 1857, womit das niederösterreichische Maß und Gewicht in dem Herzogthume Steiermark als allein gesetzliches Maß und Gewicht erklärt wird. Ausgegeben am 11. Februar 1857, Reichs-Gesetz-Blatt für das Kaiserthum Österreich, Jahrgang 1857, VI. Stück, Nr. 22, im RGBl. S. 75. (Abgefragt am 7. April 2026).
- ↑ Ignaz Schrotter: Die alten steirischen Längen- und Hohlmaße und ihre Reduktion auf die nieder-österreichischen Maße nach der kaiserlichen Verordnung vom 21. Jänner 1857. Kienreich, Graz 1858. (Abgerufen am 8. April 2026).
- ↑ Die Maße wurden dadurch zusätzlich verkompliziert, dass ein Hohlmaß „gehäuft“, „gegupft“, „gepresst“, „gestrichen“ gewertet werden konnte, was Abweichungen bis in die Größenordnung von über 20 % seines Inhaltes bedeuten konnte.
- ↑ Robert Baravalle: Zur Geschichte der steirischen Maße, Teil II. In: Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark, Band 30, Jahrgang 1936, Hrsg. vom Historischen Verein für Steiermark, Graz, ISSN 0437-5890, ZDB-ID 200440-9, S. 84 Fußnote 265. (Abgerufen am 27. Februar 2026).
- ↑ Robert Baravalle: Zur Geschichte der steirischen Maße, Teil II. In: Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark, Band 30, Jahrgang 1936, Hrsg. vom Historischen Verein für Steiermark, Graz, ISSN 0437-5890, ZDB-ID 200440-9, S. 91. (Abgerufen am 27. Februar 2026).
- ↑ Matthias P. Perstling: Digitale Edition des steirisch-landesfürstlichen Marchfutterurbars von 1414/1426. Einleitung, Quellenkritische Studien, 3. Inhalt des Urbars, 3.3. Maße. Steiermärkisches Landesarchiv, Graz 2019. (Abgerufen am 7. April 2026).
- ↑ Karl Spreitzhofer: Steirische Quellen zur Geschichte des Marchfutters in der frühen Neuzeit. In: Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs. Hrsg. vom Steiermärkischen Landesarchiv Graz, Folge 27, Jahrgang 1977, ZDB-ID 510427-0, S. 52. (Abgerufen am 8. April 2026).
- ↑ Matthias P. Perstling: Digitale Edition des steirisch-landesfürstlichen Marchfutterurbars von 1414/1426. Einleitung, Quellenkritische Studien, 3. Inhalt des Urbars, 3.2. Abgaben. Steiermärkisches Landesarchiv, Graz 2019. (Abgerufen am 7. April 2026).
- ↑ … der an vier Stellen jeweils 6 ß, einmal 5 ß 10 ₰, zweimal 5 ß 26 ₰ und einmal 6 ß 16 ₰ gleichgestellt ist: Matthias P. Perstling: Digitale Edition des steirisch-landesfürstlichen Marchfutterurbars von 1414/1426. Einleitung, Quellenkritische Studien, 3. Inhalt des Urbars, 3.4. Münzen. Steiermärkisches Landesarchiv, Graz 2019. (Abgerufen am 7. April 2026).
- ↑ Siehe das Bild mit dem Vermerk „Dint all dem [von] Admund“ für das Stift Admont als Grundherrschaft bei dem Ort Dorfstatt.
- ↑ Otmar Pickl: Über den Ursprung des Marchfutters. In: Blätter für Heimatkunde, Hrsg. vom Historischen Verein für Steiermark, Band 25, Jahrgang 1951, S. 119. (Abgerufen am 9. April 2026).
- ↑ Franz Pichler: Die steuerliche Belastung der steirischen Bevölkerung durch die Landesdefension gegen die Türken. In: Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchives. Hrsg. vom Steiermärkischen Landesarchiv Graz, Folge 35/36, Jahrgänge 1985/86, ZDB-ID 510427-0, S. 75–91. (Abgerufen am 16. April 2026).
- ↑ Franz Pichler: Gülteinlage, Gültensteuer und Steuerpraktiken der Grundherrschaft. Eine exemplarische Untersuchung an Stift- und Steuerregistern der Herrschaften Kaisersberg, Lankowitz, Kirchberg am Walde und Frondsberg mit Lehenshofen. In: Festschrift für Othmar Pickl zum 60. Geburtstag. Leykam, Graz-Wien 1987. ISBN 3-7011-0002-0. S. 483–494.
- ↑ Franz Freiherr Mensi von Klarbach: Geschichte der direkten Steuern in Steiermark bis zum Regierungsantritte Maria Theresias. Band 1. In der Reihe: Forschungen zur Verwaltungs- und Verfassungsgeschichte der Steiermark. Hrsg. von der Historischen Landeskommission für Steiermark. VII. Band. Verlagsbuchhandlung „Styria“, Wien und Graz 1910. Weitere Bände 2, 3 und 3. Teil, Schluss erschienen bis 1936. (Abgerufen am 9. April 2026).
- ↑ Protokoll der Sitzung des Steiermärkischen Landtages vom 17. Juli 1848, S. 134 rechts oben, S. 145.
- ↑ Karl Spreitzhofer: Steirische Quellen zur Geschichte des Marchfutters in der frühen Neuzeit. In: Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs. Hrsg. vom Steiermärkischen Landesarchiv Graz, Folge 27, Jahrgang 1977, ZDB-ID 510427-0, S. 52. (Abgerufen am 6. April 2026).
- ↑ Matthias P. Perstling: Digitale Edition des steirisch-landesfürstlichen Marchfutterurbars von 1414/1426. Einleitung, Formale Handschriftenbeschreibung. Steiermärkisches Landesarchiv, Graz 2019. (Abgerufen am 6. April 2026).
- ↑ Otto Lamprecht: Die Verödung der Mittelsteiermark am Ende des Mittelalters. In: Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark, Jahrgang 30, Graz 1936, S. 46. (Abgerufen am 6. April 2026).
- ↑ Otto Lamprecht: Die Verödung der Mittelsteiermark am Ende des Mittelalters. In: Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark, Jahrgang 30, Graz 1936, S. 48–51. (Abgerufen am 6. April 2026).
- ↑ Digitale Edition des steirisch-landesfürstlichen Marchfutterurbars von 1414/1426. Bearbeitet von Matthias P. Perstling nach der Methode der „Dynamischen Integrierten Computergestützten Edition“. (Abgerufen am 7. April 2026).
- ↑ Matthias P. Perstling: Digitale Edition des steirisch-landesfürstlichen Marchfutterurbars von 1414/1426. Einleitung, Quellenkritische Studien, 2. Formale Handschriftenbeschreibung, 2.2 Äußere Beschreibung–Restaurierung–Erhaltungszustand, Steiermärkisches Landesarchiv, Graz 2019.
- ↑ Peter Laukhardt: Schau doch! 56. GATnews Gesellschaft – Architektur – Transformation vom 15. Juli 2025 (Abgerufen am 10. April 2026).