Manfred Rode
Manfred Knud Jürgen Rode (* 1. September 1934 in Dortmund) ist ein Brigadegeneral außer Dienst des Heeres der Bundeswehr.
Manfred Knud Jürgen Rode (* 1. September 1934 in Dortmund) ist ein Brigadegeneral außer Dienst des Heeres der Bundeswehr.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Rode absolvierte 1954 das Abitur und in Alfeld eine Berufsausbildung zum Bankkaufmann. Anschließend studierte er Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg und der Georg-August-Universität Göttingen. Am 6. Oktober 1956 trat er in die Bundeswehr ein und wurde im März 1960 zum Leutnant befördert. Erste Verwendungen hatte er in der Artillerietruppe als Artillerieoffizier, Offizier für Personalwesen (S 1) und Batteriechef.[1]
Von 1965 bis 1967 absolvierte Rode den 8. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde.[2] Anschließend war er in der Studiengruppe des Heeres und Generalstabsoffizier für Personalwesen (G 1) der 2. Panzergrenadierdivision. Von 1970 bis 1972 besuchte er die belgische Königliche Militärakademie in Brüssel. Im Folgenden war er Arbeitsbereichsleiter im Planungsstab des Bundesministers der Verteidigung in Bonn, von 1975 bis 1977 Stabsoffizier beim Chef des Stabes im Hauptquartier des Supreme Allied Commander Europe der NATO in Mons in Belgien, von 1978 bis 1980 erneut im Planungsstab in Bonn und von 1980 bis 1985 Referatsleiter III 3 (Militärische Beziehungen zu NATO und WEU) im Führungsstab der Streitkräfte im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn. 1986 nahm er an einem Lehrgang am Royal College of Defence Studies in London teil.[1]
Im März 1987 wurde Rode, als Nachfolger von Hartmut Foertsch und Vorgänger von Ulrich Weisser, stellvertretender Dienststellenleiter und Chef des Stabes des Deutschen Militärischen Vertreters im NATO-Militärausschuss in Brüssel.[3] Mit Ablauf des März 1992 wurde er in den Ruhestand versetzt.[4]
Rode ist verheiratet, evangelisch und hat zwei Töchter sowie zwei Söhne.[1]
Rode wurde mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold[1] und 1989 mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.[5]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Manfred Sadlowski (Hrsg.): Handbuch der Bundeswehr und der Verteidigungsindustrie 1990/1991. 8. Auflage. Bernard & Graefe, Bonn 1990, ISBN 3-7637-5865-8, S. 102.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b c d Sadlowski 1990 a. a. O.
- ↑ Hansgeorg Model, Jens Prause: Generalstab im Wandel: neue Wege bei der Generalstabsausbildung in der Bundeswehr. Bernard und Graefe, München 1982, ISBN 3-7637-5241-2, S. 201.
- ↑ Reinhard Teuber: Die Bundeswehr 1955–1995 (= Kurt Mehner und Reinhard Teuber [Hrsg.]: Schriftenreihe Führung und Truppe. Band 5). Militair-Verlag Klaus D. Patzwall, Norderstedt 1996, ISBN 3-931533-03-4, S. 113.
- ↑ Clemens Range: Die geduldete Armee: 50 Jahre Bundeswehr. Translimes Media, Berlin 2005, ISBN 3-00-015382-9, S. 285.
- ↑ Der Chef des Bundespräsidialamtes: Bekanntgabe von Verleihungen des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland vom 30. Juni 1989. In: Bundesminister der Justiz (Hrsg.): Bundesanzeiger – Amtlicher Teil. Band 41, Nr. 126, 11. Juli 1989, S. 3361 (PDF).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rode, Manfred |
| ALTERNATIVNAMEN | Rode, Manfred Knud Jürgen (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr |
| GEBURTSDATUM | 1. September 1934 |
| GEBURTSORT | Dortmund |