Lechner Buam
Die Lechner Buam waren eine volkstümliche Musikgruppe aus Niederösterreich. Von den 35 Jahren ihres Bestehens spielten sie 27 Jahre lang nahezu ohne Besetzungswechsel, was sie zum Zeitpunkt ihrer Auflösung zur am längsten spielenden Oberkrainergruppe in gleicher Besetzung machte.
| Lechner Buam | |
|---|---|
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | Niederösterreich |
| Genre(s) | Oberkrainer |
| Aktive Jahre | 1983–2018 |
| Letzte Besetzung | |
Klarinette |
Hubert Grafeneder |
Bariton, E-Bass |
Willi Grafeneder |
Akkordeon |
Siegfried Binder (ab 1991) |
Gitarre |
Reinhard Grafeneder |
Trompete, Klarinette, Gitarre |
Leopold Dollfuß (ab 1991) |
| Ehemalige Mitglieder | |
Trompete |
Franz Grafeneder (1983–1985) |
Akkordeon |
Karl Weirer jun. (1983–1991) |
Gesang |
Christine Winter |
Trompete |
Peter Schnetzinger (1985–1987) |
Trompete |
Hans Gstöttner (1987–1990) |
Schlagzeug, E-Bass |
Martin Grafeneder |
Trompete |
Christian Dollfuß |
Trompete |
Alexander Wartner |
Die Lechner Buam waren eine volkstümliche Musikgruppe aus Niederösterreich. Von den 35 Jahren ihres Bestehens spielten sie 27 Jahre lang nahezu ohne Besetzungswechsel, was sie zum Zeitpunkt ihrer Auflösung zur am längsten spielenden Oberkrainergruppe in gleicher Besetzung machte.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bereits von 1958 bis 1978 hatte eine Musikgruppe mit dem Namen Lechner Buam existiert, in der die Väter der späteren Gruppenmitglieder musiziert hatten. Der Gruppenname Lechner Buam stammt dabei vom Hofnamen des Bauernhofes der Familie Grafeneder.
Im Jahr 1983 begannen die Söhne dieser Gruppe unter Anleitung ihrer Väter schließlich, auch unter diesem Namen zu musizieren. Der Jüngste war zu dieser Zeit erst zehn Jahre alt.
Nach einigen Umbesetzungen war schließlich 1991 die Formation geboren, die bis zum Ende bestehen sollte. In diesem Jahr spielte die Gruppe auch ihren ersten Fernsehauftritt bei der Krone der Volksmusik im ORF. Danach wurde die Gruppenzusammensetzung nur noch zeitweise durch krankheitsbedingte Aushilfen oder zusätzliche Musiker verändert.
In den Folgejahren wuchs die Beliebtheit der Gruppe an. Die Gruppe spielte nicht nur im ganzen deutschsprachigen Raum, sondern auch in Korfu und Tunesien. Auch die Fernsehauftritte häuften sich.[1]
Im Jahr 2014 wurde der Gruppe der Oberkrainer Award verliehen.[2]
Nach 35 Jahren und über 2.500 Auftritten beendete die Gruppe im Frühling 2018 ihre Karriere.[3]
Diskografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Quer durch Österreich
- 1988: Kumm zu mir
- 1991: Blumen der Musik
- 1999: Dass’ so was gibt
- 2000: Ein Rendezvous, Musik und Du
- 2003: Wir lassen’s lechnern – 20 Jahre
- 2005: ... a Krainer is’ meiner
- 2008: 25 Jahre – zum Jubiläum
- 2018: Grande Finale – 35 wunderbare Jahre
Fernsehauftritte (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1991: Krone der Volksmusik, ORF
- 1998: Krone der Volksmusik, ORF
- 2002: Musikantenstadl (Folge 127)
- Melodien der Berge, BR
- Lustige Musikanten, ZDF
- Diverse Auftritte auf dem Sender Folx TV
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Wir lassen's lechnern -. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 25. Dezember 2014; abgerufen am 25. Januar 2026 (österreichisches Deutsch).
- ↑ Wir lassen's lechnern -. Archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 25. Dezember 2014; abgerufen am 31. Januar 2026 (österreichisches Deutsch).
- ↑ Markus Zauner: Lechner Buam sagen Adieu. 16. Januar 2018, abgerufen am 25. Januar 2026.