Julius Simony
Julius Simony (* 14. September 1785 in Berlin; † 24. November 1835 ebenda) war ein deutscher Bildhauer.
Julius Simony (* 14. September 1785 in Berlin; † 24. November 1835 ebenda) war ein deutscher Bildhauer.
Leben
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Simony war ein Schüler von Gottfried Schadow. Er stellte ab 1802 in den Ausstellungen der Berliner Akademie aus, bis 1810 unter dem Namen Simon und nannte sich ab 1812 Simony. Er schuf etwa 40 Bildnisse bekannter Berliner Persönlichkeiten vom Hof, Militär, Verwaltung und Wissenschaft, von denen die meisten verschollen sind. Die nachweisbaren verraten Schadows Schulung. Im Jahr 1814 gehörte Simony zu den 32 Gründungsmitgliedern des Berlinischen Künstler-Vereins.
Werke (unvollständig)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Marmor
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1816: Chemiker Klapproth
- 1830: Minister Motz
- 1832: Minister Kamptz
- 1834: Friedrich Wilhelm III.
In Gips
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1812: Hardenberg
- 1818: Gneisenau
- 1828: Kabinettsrat Albrecht
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Simony, Julius. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 31: Siemering–Stephens. E. A. Seemann, Leipzig 1937, S. 79–80 (biblos.pk.edu.pl).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Simony, Julius |
| KURZBESCHREIBUNG | Deutscher Bildhauer |
| GEBURTSDATUM | 14. September 1785 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 24. November 1835 |
| STERBEORT | Berlin |