Jeremy Comte

Jérémy Comte (* 1990 in Mont-Saint-Michel, Québec) ist ein kanadischer Filmregisseur. Er ist vor allem bekannt durch seinen Kurzfilm Fauve, der beim Sundance Film Festival 2018 einen Preis gewann und bei der Oscarverleihung 2019 als Bester Kurzfilm nominiert war.

Jérémy Comte (* 1990 in Mont-Saint-Michel, Québec)[1] ist ein kanadischer Filmregisseur. Er ist vor allem bekannt durch seinen Kurzfilm Fauve, der beim Sundance Film Festival 2018 einen Preis gewann und bei der Oscarverleihung 2019 als Bester Kurzfilm nominiert war.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Comte wuchs in Sherbrooke, Quebec auf. Mit 18 realisierte er seinen ersten Kurzdokumentarfilm namens Feel the Hill.[2] 2013 schloss er ein Studium der Filmproduktion an der Concordia University in Montreal ab. Anschließend veröffentlichte er zwei Kurzdokumentarfilme, Rueda (2013) und Paths (2014).
Nach seinem Studium drehte er zwei fiktionale Kurzfilme: Ce qu'il reste und Fauve. Fauve wurde sehr erfolgreich und gewann den Special Jury Award auf dem Sundance Film Festival in Utah.[3] Anschließend wurde er gemeinsam mit der Produzentin Maria Gracia Turgeon für den Oscar Bester Kurzfilm nominiert.[4][5] Außerdem erhielt er eine Lobende Erwähnung der Jury des Toronto International Film Festival 2018 in der Kategorie Best Canadian Short und war in der Canada’s Top Ten des Film Festivals.[6]
Im Jahr 2026 feierte sein Langfilmdebüt Paradise bei der Berlinale in der Sektion Panorama Premiere. Darin geht es um zwei junge Männer, die in Kanada bzw. in Ghana auf der Suche nach ihren Vätern sind.[7][8]
Filmografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2013: Rudea (Kurzdokumentarfilm)
- 2014: Paths (Kurzdokumentarfilm)
- 2016: Ce qu'il reste (Kurzfilm)
- 2018: Fauve
- 2019: Daniela Andrade: Gallo Pinto (Musikvideo)
- 2019: Jeunes et courts! (Kurzfilm)
- 2019: Daniela Andrade: Genesis (Musikvideo)
- 2026: Paradise (Regie, Buch, Schnitt)
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Fauve auf der Website des Miskolc International Film Festival, abgerufen am 9. Januar 2021.
- ↑ JEREMY COMTE-Alias the biography of Jeremy Comte. La biographie de jeremy Comte. Abgerufen am 5. Januar 2021 (kanadisches Englisch).
- ↑ Sundance : Jérémy Comte gagne un prix spécial du jury. In: Latribune.ca. 25. Januar 2018, abgerufen am 5. Januar 2021 (französisch).
- ↑ Jenna Lemoncelli: Jeremy Comte Reveals The Real-Life Meaning Behind His Oscar-Nominated Thriller, ‘Fauve’. In: Hollywood Life. 4. Februar 2019, abgerufen am 5. Januar 2021 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Two Quebec filmmakers receive first-ever Academy Award nominations | CBC News. In: CBC. (cbc.ca [abgerufen am 5. Januar 2021]).
- ↑ Norman Wilner: TIFF's Canada's Top Ten list skews a lot younger this year. In: NOW Magazine. 5. Dezember 2018, abgerufen am 5. Januar 2021.
- ↑ Paradise | Berlinale. Abgerufen am 14. Februar 2026.
- ↑ Melanie Goodfellow: Film Constellation Unveils First Look For Jérémy Comte’s Quebec & Ghana-Set Thriller ‘Paradise’ As Elevation Pictures Takes Canadian Rights. In: Deadline. 14. Januar 2025, abgerufen am 14. Februar 2026 (amerikanisches Englisch).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Comte, Jeremy |
| ALTERNATIVNAMEN | Comte, Jérémy |
| KURZBESCHREIBUNG | kanadischer Filmregisseur |
| GEBURTSDATUM | 1990 |
| GEBURTSORT | Mont-Saint-Michel, Québec |