Iani Chaos
Iani Chaos ist, wie viele Regionen östlich der Valles Marineris, als chaotische Region charakterisiert. Scheinbar wahllos (chaotisch) verteilt bilden einzelne Blöcke und Hügel eine zerklüftete Oberflächenstruktur. Diese mehrere hundert Meter hohen Hügel sind vermutlich Überbleibsel einer Oberfläche, die eingestürzt ist, nachdem sich im Untergrund Hohlräume gebildet hatten. Die sich nach Norden erstreckenden, länglich gewundenen Strukturen deuten darauf hin, dass Wasser aus dem Untergrund von Iani Chaos wegströmte. Vermutlich sind einst im Grundgebirge gespeicherte Eismassen durch vulkanische Wärme zum Abtauen gebracht worden. Das Schmelzwasser ergoss sich dann in katastrophenartigen Fluten und dem Gefälle folgend Richtung Norden zum Ares Vallis. Die noch intakten Teile der einstigen Oberfläche liegen nun als verstreute Hügel in der Landschaft.
| Chaotisches Terrain auf dem Mars | ||
|---|---|---|
| Iani Chaos | ||
| HiRISE CTX-Graustufenbild vom Mars Reconnaissance Orbiter | ||
| Position | 2° 11′ S, 17° 2′ W | |
| Ausdehnung | 451 km | |
| Region | Margaritifer Sinus (Gradfeld) | |
| Geschichte | ||
| Eponym | Gott Janus | |
Iani Chaos ist, wie viele Regionen östlich der Valles Marineris, als chaotische Region charakterisiert. Scheinbar wahllos (chaotisch) verteilt bilden einzelne Blöcke und Hügel eine zerklüftete Oberflächenstruktur. Diese mehrere hundert Meter hohen Hügel sind vermutlich Überbleibsel einer Oberfläche, die eingestürzt ist, nachdem sich im Untergrund Hohlräume gebildet hatten. Die sich nach Norden erstreckenden, länglich gewundenen Strukturen deuten darauf hin, dass Wasser aus dem Untergrund von Iani Chaos wegströmte. Vermutlich sind einst im Grundgebirge gespeicherte Eismassen durch vulkanische Wärme zum Abtauen gebracht worden. Das Schmelzwasser ergoss sich dann in katastrophenartigen Fluten und dem Gefälle folgend Richtung Norden zum Ares Vallis. Die noch intakten Teile der einstigen Oberfläche liegen nun als verstreute Hügel in der Landschaft.
