Hunzen

Hunzen ist ein Ortsteil der Gemeinde Halle im niedersächsischen Landkreis Holzminden. Der Ort befindet sich in der Ithbörde im Weserbergland rund 2 km südöstlich von Halle. Die B 240 verläuft 1 km entfernt südwestlich.
Hunzen Gemeinde Halle
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| Koordinaten: | 51° 59′ N, 9° 36′ O |
| Höhe: | 160 m ü. NHN |
| Fläche: | 3,38 km²[1] |
| Einwohner: | ca. 128 (2011)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 38 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1973 |
| Postleitzahl: | 37620 |
| Vorwahl: | 05533 |
Hunzen ist ein Ortsteil der Gemeinde Halle im niedersächsischen Landkreis Holzminden.
Der Ort befindet sich in der Ithbörde im Weserbergland rund 2 km südöstlich von Halle. Die B 240 verläuft 1 km entfernt südwestlich.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Hunzen (seit dem 01. Januar 1973 ein Ortsteil der Gemeinde Halle im Landkreis Holzminden) wurde erstmals im Jahr 1150 urkundlich erwähnt.
Der Ort wird im Jahr 1150 im Zusammenhang mit einer Kapelle belegt, die heute als Pfarrkirche St. Maria Magdalena bekannt ist. Zu dieser Zeit gehörte Hunzen zur Herrschaft der Edelherren von Homburg und lag in der Diözese Minden. Aufgrund dieser Datierung feierte der Ort bereits im Jahr 1950 sein 800-jähriges Bestehen.
Namensvarianten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der ursprünglichen Erwähnung von 1150 erscheint der Ort unter dem Namen Huncenhusen. In späteren Dokumenten finden sich Variationen wie huntzen-hosen (1355) oder Hunthcens (1335).
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die 1592 erbaute Maria-Magdalena-Kirche wurde im Jahr 1738 als flachgedeckter Rechtecksaal grundlegend wiederhergestellt. Dazu gehörte ein quergelagerter Westturm und ein Fachwerkaufsatz. Neben einer romanischen Glocke ist eine kleinere vorhanden, die auf das Jahr 1617 datiert ist.[2]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b Gemarkung Hunzen, Gemeinde Halle (Weserbergland). In: GEOindex. Abgerufen im September 2025.
- ↑ Ev. Kirche Maria Magdalena. In: Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bremen Niedersachsen. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1992, ISBN 3-422-03022-0, S. 771
