Feked
Feked ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Mohács im Komitat Baranya.
| Feked | ||||
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| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Region: | Südtransdanubien | |||
| Komitat: | Baranya | |||
| Kleingebiet bis 31.12.2012: | Mohács | |||
| Kreis: | Mohács | |||
| Koordinaten: | 46° 10′ N, 18° 34′ O | |||
| Fläche: | 19,33 km² | |||
| Einwohner: | 187 (1. Jan. 2025) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 10 Einwohner je km² | |||
| Telefonvorwahl: | (+36) 69 | |||
| Postleitzahl: | 7724 | |||
| KSH-kód: | 04543 | |||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2021) | ||||
| Gemeindeart: | Gemeinde | |||
| Bürgermeister: | Péter Tillmann[1] (parteilos) | |||
| Postanschrift: | Fő u. 5 7724 Feked | |||
| Website: | ||||
| (Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office) | ||||
Feked ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Mohács im Komitat Baranya.
Geografische Lage
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Feked liegt in einem Tal an der Ostseite des Mecsekgebirges, 21 Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Mohács und 11 Kilometer östlich der Stadt Pécsvárad. Nachbargemeinden sind Erdősmecske, Véménd und Szebény.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Feked wurde 1372 erstmals urkundlich erwähnt. Es ist eine der vermutlich einst 34 Ortschaften, deren Bewohner Fuldaer Vorfahren haben oder hatten. Diese „Stifolder“-Auswanderer aus dem Hochstift Fulda siedelten sich ab dem Beginn des 18. Jahrhunderts zwischen Pécsvárad und Mohács an.
Bauwerke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Katholische Pfarrkirche zur Heiligen Dreifaltigkeit; 1765 anstelle eines Vorgängerbaues errichtet.
Söhne und Töchter
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- János Mott (1920–1996), Pfarrer, Dechant, Titularabt und Ehrenbürger von Pécsvárad. Seine Heimatgemeinde Feked hat ihm zu Ehren 2016/2017 vor der Kirche eine Büste aufgestellt, die ihn in jungen Jahren zeigt.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Michael Mott: "Bergfürst" im Stifoller Land / Pfarrer Hans Mott – ein Nachkomme Fuldaer Auswanderer in Südungarn. In: Fuldaer Zeitung. 6. Januar 1988, S. 10
- Michael Mott: Weintradition der Stifoller / "Der Wein braucht keinen Herrn, sondern einen Knecht", philosophiert Josef Rückert - Nachkomme Fuldaer Auswanderer im "Stifoller-Dorf" Feked in Südungarn, wo seit mehr als 250 Jahren Wein angebaut wird. In: Fulda und der Wein, Weihnachtsmagazin der Fuldaer Zeitung, Dezember 1992, Fulda
- Elisabeth Kremer: Feked – Das Dorf und seine Einwohner, Fekeder Deutsche Selbstverwaltung, 2007
- Elisabeth Kremer: Fekeder Bilderbuch. Fekeder Deutsche Selbstverwaltung, 2007
- Michael Mott: Rund um die „Stifoller Woarscht“ in Südungarn / Ein Stück „wurstige“ Geschichte / Fuldaer Auswanderer des 18. Jahrhunderts brachten Wurstrezept aus ihrer alten Heimat mit / Seit 2010 alljährliches „Stifolder-Festival“ mit Prämierung der Bauernwurst. In: Jahrbuch des Landkreises Fulda, 40. Jahrgang, 2012/2013, S. 38–49
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Helyi önkormányzati választások 2019 - Feked (Baranya megye). Nemzeti Választási Iroda, 13. Oktober 2019, abgerufen am 17. Februar 2021 (ungarisch).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Commons: Feked – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
