Dunasziget
Dunasziget ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Mosonmagyaróvár im Komitat Győr-Moson-Sopron.
| Dunasziget | ||||
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| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Region: | Westtransdanubien | |||
| Komitat: | Győr-Moson-Sopron | |||
| Kleingebiet bis 31.12.2012: | Mosonmagyaróvár | |||
| Kreis: | Mosonmagyaróvár | |||
| Koordinaten: | 47° 56′ N, 17° 21′ O | |||
| Fläche: | 35,90 km² | |||
| Einwohner: | 1.875 (1. Jan. 2022) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 52 Einwohner je km² | |||
| Telefonvorwahl: | (+36) 96 | |||
| Postleitzahl: | 9226 | |||
| KSH-kód: | 10454 | |||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2026) | ||||
| Gemeindeart: | Gemeinde | |||
| Bürgermeister: | Béla Husvéth[1] (parteilos) | |||
| Postanschrift: | Sérfenyő utca 57 9226 Dunasziget | |||
| Website: | ||||
| (Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office) | ||||
Dunasziget ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Mosonmagyaróvár im Komitat Győr-Moson-Sopron.
Geographische Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dunasziget liegt auf der Kleinen Schüttinsel, 35 Kilometer nordwestlich des Komitatssitzes Győr und 10 Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Mosonmagyaróvár. Im Osten der Gemeinde befindet sich die Donau, die die Grenze zur Slowakei bildet. Nachbargemeinden sind Dunakiliti, Halászi, Püski und Kisbodak. Das Dreiländereck mit der österreichischen und slowakischen Grenze befindet sich 16 Kilometer nordwestlich.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeindeteile von Dunasziget wurde im 18. Jahrhundert erstmals unter den Namen Cikolasziget, Doborgazsziget und Sérfenyősziget erwähnt. Während eines Hochwassers im Jahr 1954 musste die Bevölkerung von Dunasziget evakuiert werden. Durch das Hochwasser wurden weite Teile der Gemeinde zerstört und mussten wieder aufgebaut werden. Im Jahr 1969 wurden diese drei Orte unter dem Namen Dunasziget vereinigt.
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bürgermeister ist seit 2024 der parteilose Béla Husvéth, der im Januar 2026 in einer Zwischenwahl in seinem Amt bestätigt wurde.[1]
Gemeindepartnerschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Es bestehen folgende Gemeindepartnerschaften:[2]
Dobrohošť, Slowakei
Forstinning, Oberbayern
Kyselica, Slowakei
Vojka nad Dunajom, Slowakei
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Wirtschaft in Dunasziget ist geprägt durch viele kleine landwirtschaftliche Betriebe, aber auch durch einige Tourismusbetriebe wie Pensionen, Kanuverleih und Zeltplätze.
Bildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In Dunasziget gibt es einen Kindergarten sowie eine Grundschule. Die im 19. Jahrhundert gegründete Timaffy-Endre-Grundschule wird derzeit von 66 Schülern besucht, welche in 8 Klassen aufgeteilt sind.[3] Die Finanzierung der Schule erfolgt durch das Kolpingwerk.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Römisch-katholische Kirche Jézus Szíve, erbaut 1938, der Turm wurde 1941 fertiggestellt, die Kirche mehrfach renoviert
- Holzstatuen István király, Szent Rozália und Szűz Mária, erschaffen von József Bálint
- Jahrtausendgedenkstätte (2000)
- Ökopark mit Auenwäldern
- Badestrand
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Dunnasziget. Offizielle Webseite. (ungarisch).
- Magyarország helységnévtára: Dunasziget. Daten zur Gemeinde. In: ksh.hu. Központi Statisztikai Hivatal (ungarisch, englisch).
- Dunasziget község. Wappen von Dunasziget. In: Nemzeti Jelképek. (ungarisch).
- Jézus Szíve-templom. In: miserend.hu. (ungarisch).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b Időközi önkormányzati választás | Dunasziget, Győr-Moson-Sopron vármegye - Polgármester- és egyéni listás választás. Nemzeti Választási Iroda, 11. Januar 2026, abgerufen am 12. Januar 2026 (ungarisch, englisch).
- ↑ Testvértelepüléseink. In: dunasziget.hu. Gemeinde Dunasziget, abgerufen am 12. Januar 2026 (ungarisch).
- ↑ Timaffy Endre Általános Iskola. 23. Oktober 2013, abgerufen am 23. Oktober 2013 (ungarisch).
