Dobia
Dobia ist eine Ortslage mit eigener Gemarkung im Ortsteil Arnsgrün-Bernsgrün-Pöllwitz der Stadt Zeulenroda-Triebes im Landkreis Greiz in Thüringen.
Dobia Stadt Zeulenroda-Triebes
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| Koordinaten: | 50° 37′ N, 12° 5′ O | |
| Höhe: | 432 m ü. NN | |
| Fläche: | 4,12 km²[1] | |
| Einwohner: | 118 (31. Dez. 2018)[2] | |
| Bevölkerungsdichte: | 29 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. April 1992 | |
| Eingemeindet nach: | Pöllwitz | |
| Postleitzahl: | 07937 | |
| Vorwahl: | 037432 | |
Lage von Dobia in Thüringen
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Blick auf den Ort
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Dobia ist eine Ortslage mit eigener Gemarkung im Ortsteil Arnsgrün-Bernsgrün-Pöllwitz der Stadt Zeulenroda-Triebes im Landkreis Greiz in Thüringen.
Geographische Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dobia ist über die Kreisstraßen 504 und 513 zu erreichen. Das Dorf liegt auf einer Hochfläche mit Wald umgeben. Die Flur ist kupiert. Das Dorf befindet sich im Osten des Thüringer Schiefergebirges. Der Nachbarort ist Pöllwitz.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am 16. März 1366 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt.[3] Die Kirche soll mindestens 850 Jahre alt sein.[4]
In der Kirchenchronik von Schönbach ist für das Jahr 1354 ein Conrad von Reizenstein als Besitzer der Güter Schönbach, Gablau, Dobia und Hohndorf genannt, das Erbauungsjahr einer Kapelle Dobia wird dort 1374 genannt. Laut dieser Chronik wurde die Dorfkirche Dobia ab 1378 von der Abtei Schönbach aus betreut und wurde 1665 zur Parochie mit der Filiale Arnsgrün.
150 Einwohner leben im Dorf. Dobia hatte im Jahr 1864 45 Häuser, in denen 239 Menschen wohnten.[5]
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- August Gotthilf Rein (1772–1843), Philologe[6]
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Schwedenschanze (Dobia)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei Dobia befindet sich die sogenannte „Schwedenschanze“. Schwedenschanze und Flurstück „Gehau“ bringt man in Zusammenhang zum Volkshelden Georg Kresse[7].
Die Schwedenschanze von Dobia ist wohl identisch mit einer Wallanlage, die Wanderkarten knapp westlich der Straße von Wolfshain nach Pöllwitz (etwa mittig zwischen beiden Orten) verzeichnen.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Klaus Müller: Die Bewohner von Dobia in der Gemeinde „Vogtländisches Oberland“. In: Jahrbuch des Museums Reichenfels-Hohenleuben 55 (2010), Seite 55–66
- Gottfried Thumser: Dobia, Büna, Leiningen. Eine Auswahl von Dokumenten zur Geschichte. Zeulenroda 2011, 387 Seiten
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Ortsteil Arnsgrün-Bernsgrün-Pöllwitz In: Webauftritt der Stadt Zeulenroda-Triebes.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Gemarkung Dobia, Stadt Zeulenroda-Triebes. In: GEOindex. Abgerufen im Januar 2026.
- ↑ Flächennutzungsplan der Stadt Zeulenroda-Triebes. (PDF; 1,32 MB) S. 8, abgerufen am 10. Januar 2025.
- ↑ Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 56
- ↑ Gemeinde Vogtländisches Oberland: Zur Geschichte der Kirche in Dobia. Archiviert vom am 9. Juni 2010; abgerufen am 27. Mai 2017.
- ↑ Klaus Müller: Die Volkszählung im Vogtländischen Oberland 1864, in: Zeitschrift für Mitteldeutsche Familiengeschichte 54 (2013), H. 4, S. 240f.
- ↑ Richard Hoche: Rein. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 27, Duncker & Humblot, Leipzig 1888, S. 719 f.
- ↑ Otto Behr/Friedrich Wilhelm Trebge: Georg Kresse - Der Bauerngeneral. Eine Geschichte aus dem Dreißigjährigen Kriege von Otto Behr. Mit Erläuterungen von Friedrich Wilhelm Trebge. Hrsg.: Vogtländischer Altertumsforschender Verein zu Hoheleuben, Sigrun Voigt, zweite überarbeitete Auflage der Ausgabe von 1930 des Hermann-Schaffstein-Verlages Köln. Schwedenschanze und "Gehau" bei Dobia S.82

