Dackmar
Dackmar ist ein Stadtteil von Sassenberg im Kreis Warendorf in Nordrhein-Westfalen. Bis 1969 war Dackmar eine eigenständige Gemeinde im damaligen Kreis Warendorf.

Dackmar ist ein Stadtteil von Sassenberg im Kreis Warendorf in Nordrhein-Westfalen. Bis 1969 war Dackmar eine eigenständige Gemeinde im damaligen Kreis Warendorf.
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde Dackmar besaß eine Fläche von 16,97 km². Sie hatte keinen dörflichen Siedlungskern, sondern bestand aus den einzelnen Höfen einer Bauerschaft.[1]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dackmar war eine alte Bauerschaft im Kirchspiel Altwarendorf, das nach der Napoleonischen Zeit zunächst zur Bürgermeisterei Sassenberg im 1816 gegründeten Kreis Warendorf gehörte.[2] Mit der Einführung der Westfälischen Landgemeindeordnung wurde Dackmar 1844 zu einer Gemeinde im Amt Sassenberg.[3]
Durch das Gesetz zur Neugliederung von Gemeinden des Landkreises Warendorf wurde Dackmar zum 1. Juli 1969 in die Stadt Sassenberg eingemeindet.
Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1858 | 367[4] |
| 1871 | 407[5] |
| 1885 | 362[6] |
| 1895 | 366[7] |
| 1910 | 411[8] |
| 1925 | 371[9] |
| 1939 | 403[9] |
| 1946 | 660[10] |
| 1950 | 648[1] |
| 1969 (30. Jun.) | 506[1] |
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b c Hans-Walter Pries: Dackmar. In: HIS-Data. Abgerufen am 21. April 2014.
- ↑ Westfalenlexikon 1832-1835. In: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.): Nachdrucke zur westfälischen Archivpflege. Band 3. Münster 1978, S. 271 (Nachdruck des Originals von 1834).
- ↑ Amtsblatt für den Regierungsbezirk Münster 1844, Sassenberg. Abgerufen am 2. Februar 2014.
- ↑ Statistische Nachrichten über den Regierungs-Bezirk Münster, 1860
- ↑ Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Westfalen 1871
- ↑ Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885. Abgerufen am 16. März 2025.
- ↑ Volkszählung 1895
- ↑ Landkreis Warendorf. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 29. Oktober 2022.
- ↑ a b Michael Rademacher: Warendorf. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
- ↑ Volkszählung 1946
Koordinaten: 51° 59′ N, 8° 4′ O