Corina Chiriac

Corina Chiriac (* 26. Oktober 1949 in Bukarest) ist eine rumänische Sängerin, Schauspielerin und Fernsehmoderatorin. Sie gehört zu den bekanntesten Interpretinnen der rumänischen Unterhaltungsmusik (muzică ușoară) der 1970er und 1980er Jahre.

Corina Chiriac (* 26. Oktober 1949 in Bukarest) ist eine rumänische Sängerin, Schauspielerin und Fernsehmoderatorin. Sie gehört zu den bekanntesten Interpretinnen der rumänischen Unterhaltungsmusik (muzică ușoară) der 1970er und 1980er Jahre.[1][2]
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Corina Chiriac wurde 1949 in Bukarest geboren. Ihr Vater war der rumänische Komponist Mircea Chiriac (1919–1994), der unter anderem Filmmusik und Unterhaltungsmusik komponierte.[3] Sie erhielt eine musikalische Ausbildung in Violine und Klavier und studierte anschließend an der Nationaluniversität der Theater- und Filmkunst „Ion Luca Caragiale“. Während ihres Studiums begann sie als Sängerin im rumänischen Hörfunk und Fernsehen aufzutreten.[4]
Künstlerische Karriere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In den 1970er und 1980er Jahren entwickelte sich Chiriac zu einer der bekanntesten Stimmen der rumänischen Pop- und Unterhaltungsmusik. Sie nahm mehrere hundert Lieder auf und trat regelmäßig in Musik- und Unterhaltungssendungen des rumänischen Staatsfernsehens (TVR) auf.[4] Darüber hinaus nahm sie an internationalen Musikfestivals teil und gastierte unter anderem in der Deutschen Demokratischen Republik, Polen, Bulgarien und der Tschechoslowakei.[5] Zu ihren bekanntesten Liedern gehören Strada Speranței, Inimă nebună, Cine nu iubește, nu știe, Bate, vântule, bate, Ce mică-i vacanța mare. Neben ihrer musikalischen Tätigkeit trat Chiriac auch als Schauspielerin in rumänischen Filmproduktionen auf.[6]
Zwischen 1988 und 1994 lebte Corina Chiriac zeitweise in den USA. Nach ihrer Rückkehr nach Rumänien setzte sie ihre Karriere als Sängerin sowie als Fernsehmoderatorin fort.[7] Auch nach der politischen Wende von 1989 blieb Chiriac im rumänischen Kulturleben präsent. Sie moderierte Fernsehformate und veröffentlichte autobiografische Texte. Für ihre kulturellen Verdienste wurde sie 2004 mit dem Kultur-Verdienst-Orden ausgezeichnet.[8]
Diskografie (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]EPs
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Valurile Dunării (1971, Electrecord)
- Sîmbătă seara (1973, Electrecord)
Studioalben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Eu sînt Corina! (1981, Electrecord)
- Noapte bună, pe mîine (1983, Electrecord)
- Corina (1985, Electrecord)
- Și ieri, și azi, și mîine (1988, Electrecord)
- Deschid fereastra (1995, Electrecord)
Kompilationen und CD-Alben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Serenadă pentru Carul Mare (2002)
- Opriți timpul – Mari succese (2005, Electrecord)
- Ne cunoaștem din vedere – Mari succese (2005, Electrecord)
- Inimă nebună – Mari succese (2006, Electrecord)
- Muzică de colecție – Corina Chiriac (2007)
Filmografie (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1972: Cu mâinile curate
- 1972: Aventuri la Marea Neagră
- 1976: Roșcovanul
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Corina Chiriac bei Discogs
- Corina Chiriac bei IMDb
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Corina Chiriac – biografie. In: Adevărul. Abgerufen am 15. März 2026.
- ↑ Corina Chiriac – biografie. In: TVR. Abgerufen am 15. März 2026.
- ↑ Corina Chiriac – portret de artist. In: Jurnalul Național. Abgerufen am 15. März 2026.
- ↑ a b Corina Chiriac – biografie. In: TVR. Abgerufen am 15. März 2026.
- ↑ Corina Chiriac – biografie. In: Adevărul. Abgerufen am 15. März 2026.
- ↑ Corina Chiriac. In: IMDb. Abgerufen am 15. März 2026.
- ↑ Corina Chiriac – portret de artist. In: Jurnalul Național. Abgerufen am 15. März 2026.
- ↑ Decrete privind acordarea Ordinului Meritul Cultural. In: Präsidialamt Rumänien. Abgerufen am 15. März 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Chiriac, Corina |
| KURZBESCHREIBUNG | rumänische Sängerin, Schauspielerin und Fernsehmoderatorin |
| GEBURTSDATUM | 26. Oktober 1949 |
| GEBURTSORT | Bukarest |