Bitbucket
Bitbucket ist eine Softwareentwicklungsplattform, die 2007 durch den Dänen Jesper Nøhr entwickelt und 2010 vom US-amerikanischen Softwareunternehmen Atlassian gekauft wurde. Bitbucket unterstützte ursprünglich ausschließlich Mercurial als Versionsverwaltung, bis im Oktober 2011 die Unterstützung für Git eingeführt wurde. Seit Juli 2020 wird Mercurial nicht mehr unterstützt.
| Bitbucket | |
| Plant your code in the cloud. Watch it grow. | |
| kollaborative Versionsverwaltung | |
| Sprachen | Englisch, Russisch, Deutsch, Chinesisch, Französisch, Spanisch, Hindi, Portugiesisch, Japanisch |
|---|---|
| Betreiber | Atlassian |
| Registrierung | optional |
| Online | seit 2008 |
| https://bitbucket.org/ | |
Bitbucket ist eine Softwareentwicklungsplattform, die 2007 durch den Dänen Jesper Nøhr entwickelt und 2010 vom US-amerikanischen Softwareunternehmen Atlassian gekauft wurde. Bitbucket unterstützte ursprünglich ausschließlich Mercurial als Versionsverwaltung, bis im Oktober 2011 die Unterstützung für Git eingeführt wurde.[1] Seit Juli 2020 wird Mercurial nicht mehr unterstützt.[2]
Eigenschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bitbucket kann wahlweise On-Prem auf eigenen Servern selbst, oder als Cloud-Dienst betrieben werden. Letzterer wurde bis August 2021 von Atlassian betrieben. Seitdem hat der Hersteller die Server zu Amazons Clouddienst AWS ausgelagert.[3] In beiden Fällen handelt es sich um einen proprietären Dienst, der nach Anzahl der Benutzer lizenziert werden muss.
Im Gegensatz zu anderen Open-Source-Hostern wie SourceForge ist auf Bitbucket nicht das Projekt als Sammlung von Quelltext zentral, sondern der Nutzer mit seinen Repositories, also Verzeichnissen, die vom jeweiligen Versionsverwaltungssystem (Version Control System) verwaltet werden. Gleichzeitig wird das Erstellen (Branchen) und Zusammenführen (Mergen) von Abspaltungen (Forks) besonders propagiert. Abspaltungen dienen weiterhin dazu, einfach bei anderen Projekten mitentwickeln zu können.
Benutzer werden dazu ermutigt, in Teams zusammenzuarbeiten. Bitbucket stellt grundsätzlich jedem Benutzer auch eine unbegrenzte Anzahl privater, also nicht öffentlich sichtbarer Repositories, kostenlos zur Verfügung – so wie seit 2019 auch der von Microsoft übernommene Konkurrent GitHub[4]. Außerdem können Teams aus bis zu fünf Mitgliedern ein kostenfreies Abonnement abschließen. Größere Teams müssen einen monatlichen Betrag entrichten.[5]
Plattform und Kosten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Rahmen einer Cloud-First-Strategie begann Atlassian 2020 Bitbucket, gemeinsam mit anderen Server-basierten Angeboten, in die Cloud zu migrieren. Ab Februar 2021 wurde der Verkauf von Bitbucket als Server-Produkt eingestellt. Kunden erhielten bis Februar 2024 Support für alle Server-Produkte.[6]
Ähnlich wie bei konkurrierenden Plattformen existiert für Bitbucket ein kostenfreies Angebot, in dem einige Funktionen eingeschränkt sind. Diese können erhöht bzw. teils aufgehoben werden, in dem der Nutzer ein kostenpflichtiges Abonnement abschließt.
Verwendung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Laut Eigenaussage von Atlassian arbeiten 15 Millionen Entwickler mit Bitbucket.[7]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ BitBucket nun mit Git-Unterstützung. 4. Oktober 2011, abgerufen am 8. April 2015.
- ↑ Sunsetting Mercurial support in Bitbucket. 20. August 2019, abgerufen am 13. Dezember 2019 (amerikanisches Englisch).
- ↑ Bitbucket Cloud has landed in AWS. 3. November 2021, abgerufen am 17. November 2022 (amerikanisches Englisch).
- ↑ heise online: Private Repositories auf GitHub nun kostenlos. Abgerufen am 3. Dezember 2020.
- ↑ Pricing for Git and Mercurial repo hosting. Abgerufen am 8. April 2015.
- ↑ Marcel Gamma: Atlassian will Kunden rasch in die Cloud befördern. In: Inside IT. 19. Oktober 2020, abgerufen am 24. November 2022.
- ↑ Atlassian: Bitbucket. Abgerufen am 13. März 2026: „15 million developers build on Bitbucket“
