Alt Refrath
Alt Refrath ist der Name eines Stadtteils und einer Straße in Bergisch Gladbach. Der Stadtteil Alt Refrath gehört unter Nr. 62 zum Statistik-Bezirk 6 der Stadt.
Alt Refrath Stadt Bergisch Gladbach
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|---|---|---|
| Koordinaten: | 50° 58′ N, 7° 7′ O | |
| Höhe: | 82 m ü. NN | |
| Fläche: | 2,09 km² | |
| Einwohner: | 3261 (31. Dez. 2025)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 1.560 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1975 | |
| Eingemeindet nach: | Bergisch Gladbach | |
| Postleitzahl: | 51427 | |
| Vorwahl: | 02204 | |
Lage von Alt Refrath in Bergisch Gladbach
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Alt Refrath auf der Preußischen Neuaufnahme 1895 (ohne Namen links von Refrath)
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| Alt Refrath | ||
|---|---|---|
| Alte Katholische Pfarrkirche Refrath (Taufkirche) | ||
| Basisdaten | ||
| Ort | Bergisch Gladbach | |
| Ortsteil | Alt Refrath | |
| Angelegt | 1929 (Benennungsjahr) | |
| Anschlussstraßen | Dolmanstraße und Kicke; Kieppemühlenweg und Golfplatzstraße | |
| Querstraßen | Stachelsgut | |
| Bauwerke | Alte Katholische Pfarrkirche Refrath | |
| Nutzergruppen | Fußverkehr, Radverkehr, Autoverkehr | |
| Technische Daten | ||
| Länge | 185 m | |
Alt Refrath ist der Name eines Stadtteils und einer Straße in Bergisch Gladbach. Der Stadtteil Alt Refrath gehört unter Nr. 62 zum Statistik-Bezirk 6 der Stadt.[2]
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Stadtteil Alt-Refrath grenzt an die Stadtteile Refrath, Gronau, Kippekausen.[3]
| Refrath | Gronau | |
| Refrath | Kippekausen | |
| Refrath, Kippekausen | Frankenforst | Frankenforst |
Lage der Straße Alt Refrath
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die kurze Straße beginnt an der Kreuzung Dolmanstraße und Kicke und verläuft in östlicher Richtung Kreuzung Kieppemühlenweg und Golfplatzstraße. Nach rechts zweigt die Straße Stachelsgut ab. Hier liegt die Alte Pfarrkirche.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Alt Refrath ist der älteste Siedlungskern in der Umgebung von Refrath. Die erste Rodungstätigkeit im Refrather Raum setzte vermutlich im 9. Jahrhundert ein. Die ersten Kristallisationspunkte der fränkischen Landnahme bildeten die Bereiche um die frühmittelalterliche Refrather Kirche, den Herrenhof Kippekausen und vermutlich auch die Saaler Mühle.[3][2]
Die Alte katholische Pfarrkirche
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die existierende Kirche ist ein verputzter Bruchsteinbau aus der Zeit um 1200 auf einem ummauerten, aufgelassenen Friedhof.[2] Die Kirche ist unter Nr. 32 in die Liste der Baudenkmäler in Bergisch Gladbach eingetragen.[4]
Haus Steinbreche
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Haus Steinbreche wurde 1712 von dem Steinmetzmeister Leonard Goudhaire gebaut. Es erhielt seinen Namen von dem nahegelegenen Steinbruch, aus dem Steine für das neue Bensberger Schloss gebrochen wurden. Das Haus ist unter Nr. 38 in die Liste der Baudenkmäler in Bergisch Gladbach eingetragen.
Freie Waldorfschule Bergisch Gladbach
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Am Mohnweg befindet sich die Freie Waldorfschule Bergisch Gladbachs. Die Schule wurde zum Schuljahresbeginn 1987/88 mit damals 4 Klassen eröffnet und ist seitdem auf 13 Klassen erweitert worden. An der Schule können alle staatlich anerkannten Schulabschlüsse vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur erworben werden. Sie orientiert sich am Schulkonzept der Waldorfschulen.
Bergbau
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts waren in Alt Refrath im Bereich der Einmündung des Neuen Trasswegs in die Straße An der Wallburg die Grube Frankenforst und im Bereich der Freien Waldorfschule am Mohnweg die Grube Teutonia auf die Gewinnung von Eisenerz verliehen worden.
Bevölkerung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Alt Refrath verfügte 2024 über insgesamt 3.264 Einwohner.[5]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Liste der Straßen im Bergisch Gladbacher Stadtteil Alt Refrath
- Liste der Stadtteile von Bergisch Gladbach
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Kurt Kluxen: Geschichte von Bensberg. Paderborn 1976, ISBN 3-506-74590-5
- Gerd Müller: Refrath, Geschichte der Stadtteile Bensberg-Refrath und -Frankenforst. Neustadt an der Aisch 1974.
- Michael Werling: Die historischen Grabsteine an der Taufkirche in Bergisch Gladbach/Refrath. Eine Dokumentation in Text, Bild und Zeichnung. Schriftenreihe des Bergischen Geschichtsvereins Abteilung Rhein-Berg e. V., Band 38, Köln 2002, ISBN 3-932326-38-5.
- Hans Peter Müller: Refrath gestern und heute. Band 1, 2. Auflage, hrsg. vom Bürger- u. Heimatverein Refrath, Bergisch Gladbach 2009.
- Hans Peter Müller: Refrath gestern und heute, Refrath als Ausflugsziel. Band 2, Bergisch Gladbach 2009.
- Bürger- und Heimatverein Refrath: Alte Kirche St. Johann Baptist in Refrath. Bergisch Gladbach 2008.
- Helmut Höher, Hans Peter Müller: Refrath gestern und heute. Große Güter und keine Höfe, Band 3/II. Hrsg. Bürger- u. Heimatverein Refrath, Bergisch Gladbach 2015, o. ISBN.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Fotoserie zur Refrather Taufkirche, abgerufen am 20. Juli 2013.
- Hans Peter Müller: Historischer Rundweg durch Refrath, Informationen zu Straßen und Standorten, 1. Auflage 2010, Abschnitt 13 Die Alte Kirche St. Johann Baptist abgerufen am 12. März 2026
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Entwicklung – Stadt Bergisch Gladbach. Abgerufen am 22. Februar 2026.
- ↑ a b c Andree Schulte: Bergisch Gladbach, Stadtgeschichte in Straßennamen. Zweite, von Albert Eßer ergänzte und neu bebilderte Auflage. Bergisch Gladbach 2015. ISBN 978-3-9813488-4-2
- ↑ a b Geoportal Bergisch Gladbach. Straßenverzeichnis. Abgerufen am 7. Oktober 2025.
- ↑ Hans Peter Müller: Historischer Rundweg durch Refrath, Informationen zu Straßen und Standorten, 1. Auflage 2010 abgerufen am 12. März 2026
- ↑ Statistik – Stadt Bergisch Gladbach. Abgerufen am 12. Oktober 2025.



